Airport Hahn

Schlussverhandlungen zum Verkauf

Der defizitäre Airport Hahn steht zum Verkauf. Mit Abstand größter Kunde dort ist Ryanair.
Frankfurt Hahn Airport
Der defizitäre Airport Hahn steht zum Verkauf. Mit Abstand größter Kunde dort ist Ryanair.

Bis Januar soll der schwierige Deal unter Dach und Fach sein: Rheinland-Pfalz verhandelt jetzt mit drei Bietern über die Privatisierung des defizitären Regionalflughafens.

Rheinland-Pfalz nimmt mit drei Bietern die entscheidenden Verhandlungen über einen Verkauf des Hunsrück-Flughafens Hahn auf. Am Ende soll ein Käufer übrig bleiben, mit dem möglichst im Januar ein Vertrag unterzeichnet werden soll. Nicht länger beteiligt ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die den geplatzten Deal mit der chinesischen Firma SYT betreut hatte.

Federführend für den weiteren Verkaufsprozess ist jetzt die im Juli zunächst ergänzend zu KPMG beauftragte Wirtschaftsberatungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton. In den vergangenen Wochen seien die Angebote von sechs Kaufinteressenten genau geprüft worden, sagte Warth-&-Klein-Berater Martin Jonas. Dabei habe sich ein eindeutiges Bild ergeben. Die Namen der verbliebenen Bieter sollen mit Rücksicht auf die Verkaufsverhandlungen vertraulich bleiben.

„Der Flughafen macht Verluste, die Ausgangssituation ist sehr schwierig“, dämpfte Jonas die Erwartungen. Aber „die Bieter bringen Ideen mit. Sie bringen, nach dem ersten Eindruck, auch Geld mit.“ Mit Kooperationspartnern in der Luftverkehrsbranche verfolgen die Bieter nach Angaben von Jonas die Strategie, den Flugbetrieb trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen fortzuführen. (dpa)

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