Airbus

Gewinneinbruch im Sommer

Auch in den USA setzt Airbus Flugzeuge zusammen.
Airbus
Auch in den USA setzt Airbus Flugzeuge zusammen.

Bei Europas größtem Luft- und Raumfahrtkonzern läuft es momentan alles andere als rund. Produktumstellungen kosten eine Menge Geld.

Anlaufprobleme bei neuen Flugzeugtypen haben dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus im Sommer einen herben Gewinneinbruch eingebrockt. Während der Umsatz im dritten Quartal mit knapp 14 Mrd. Euro um ein Prozent niedriger ausfiel als ein Jahr zuvor, sackte der Überschuss um 87 Prozent auf nur noch 50 Mio. Euro nach unten, wie der europäische Boeing-Rivale nun in Toulouse mitteilte. In allen drei Konzernsparten zeigte die Gewinnentwicklung deutlich nach unten.

Konzernchef Tom Enders machte von seinen Zielen für 2016 dennoch keine Abstriche. „In den verbleibenden Monaten bis zum Jahresende konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Auslieferungen, um unsere Gewinn- und Liquiditätsprognosen zu erfüllen“, sagte er.

Probleme gibt es weiterhin in der Lieferkette des neuen Großraumjets A-350, die Umstellung bei den Mittel- und Langstreckenjets A-320 und A-330 auf die sparsameren „neo“-Versionen kostet viel Geld. Beim Militärtransporter A-400M bleibe die Lage nach den im ersten Halbjahr aufgedeckten Problemen bei den Turboprop-Triebwerken insgesamt weiterhin herausfordernd, hieß es. (dpa)

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats