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Streit über A-380neo

Wann erhält die A-380 neue Triebwerke und eine grundlegende Überarbeitung?
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Wann erhält die A-380 neue Triebwerke und eine grundlegende Überarbeitung?

Wann die zweite Generation vom A-380 kommt, ist nun ungewisser denn je. Emirates will die Neo-Version zwar nach wie vor, doch Airbus hat vorerst andere Pläne.

Um eine mögliche Neuauflage des Airbus-Riesenjets A-380 herrscht weiter Verwirrung. Emirates Airline wolle offenbar nicht mehr über die Bedingungen für eine A-380neo sprechen, sagte Airbus-Verkehrsflugzeugchef Fabrice Brégier der „Börsen-Zeitung“. „Also ist eine A-380neo vor 2025 weniger wahrscheinlich als noch vor einem Jahr.“

Emirates-Chef Tim Clark hatte hingegen am Donnerstag gesagt, dass er den Flieger gern von 2021 an einsetzen würde, wenn Airbus ihn baue. Brégier beschäftigt sich unterdessen mit einer möglichen nochmals verlängerten Version seines neuen Großraumjets A-350.

Ein Airbus-Sprecher klärte den Widerspruch hinsichtlich der A-380neo-Gespräche auf Nachfrage nicht auf: „Wir sind mit Emirates zu einer Vielzahl von Themen im Gespräch.“ Zu Details äußere sich der Hersteller nicht. Anfang März hatte Airbus-Verkaufschef John Leahy gesagt, der Hub Dubai – Heimatflughafen von Emirates – biete bis Mitte des nächsten Jahrzehnts überhaupt nicht die notwendigen Kapazitäten, um noch mehr Großflugzeuge abzufertigen. Clark wies dies als falsch zurück.

Allerdings will sich Airbus bei einer A-380neo nicht in zu starke Abhängigkeit von einem einzigen Großkunden begeben. Die möglichen Entwicklungskosten für die Neuauflage mit sparsameren Triebwerken hat der Hersteller zwar noch nicht beziffert. Bei dem Mittelstreckenjet A-320neo lagen sie jedoch nach früheren Aussagen bei einer Milliarde Euro, die Modernisierung des Großraumjets A-330 zur A-330neo soll zwei Milliarden Euro kosten. (dpa)


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