Ende der Chaos-Wochen

Eurowings verspricht höhere Stabilität

Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner entschuldigte sich auf dem fvw Kongress für die zahlreichen Verspätungen und Flugausfälle während des Sommers.
CHRISTAN WYRWA
Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner entschuldigte sich auf dem fvw Kongress für die zahlreichen Verspätungen und Flugausfälle während des Sommers.

Verspätungen und Flugausfälle: Der Flugbetrieb bei Eurowings im Sommer war zum Teil chaotisch. Mittlerweile hat sich der Flugplan stabilisiert. Eine Situation wie in der jüngsten Vergangenheit werde in Zukunft nicht mehr vorkommen, verspricht Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner auf dem fvw Kongress.

Die Pünktlichkeit von Eurowings zwischen Mai und August 2018 lag gerade einmal bei 60 Prozent. Man sei bei den Schwierigkeiten im Luftverkehr ganz vorne mit dabei gewesen, musste Geschäftsführer Oliver Wagner auf der Bühne des fvw Kongresses in Köln einräumen. Gründe hierfür waren laut Wagner neben externen Ursachen wie Streiks oder Engpässen bei der Flugsicherung auch eigene Fehler und Versäumnisse.

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Für den fvw Kongress 2019 am 17. und 18. September in Köln gibt es nur noch ein Ticket, das den Besuch der Veranstaltung, die Vorträge und die Bahn-Party beinhaltet. Dieses Ticket kostet im Frühbucher-Tarif bis 14. Juli 349 Euro. Sonderpreis für Reisebüros: 99 Euro, für Start-ups bis drei Jahre: 129 Euro.
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Gleichzeitig versprach der Manager jedoch Besserung. Eine Situation wie im Sommer werde nicht wieder vorkommen, betonte Wagner. Bereits heute sei man stabiler unterwegs.

Für eine bessere Performance bei der Pünktlichkeit sollen diverse Maßnahmen sorgen. Zum einen habe man mittlerweile die letzte der von Air Berlin übernommenen Flugzeuge in die eigene Flotte integriert. Mit den derzeit zur Verfügung stehenden 185 Maschinen sei ein wesentlich stabilerer Flugbetrieb möglich als in den vergangenen Monaten, in denen die Flottenaufstockung langsamer vorangegangen sei als geplant.

Zum anderen habe man die Umläufe geändert, erläuterte Wagner in Köln. So hätte man die innerdeutschen Verbindungen „gekapselt“. Statt innerdeutsche und europäische Ziele mit ein und derselben Maschine anzufliegen, würden die auf Inlandsstrecken eingesetzten Flieger künftig nur noch deutsche Ziele verbinden. Zugleich gebe es nun ausreichend Reservemaschinen, die bei Ausfall eines Fluggeräts eingesetzt würden. (MAJ)

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