Vorzugspreise

Ist das Thema durch?

69 Texte in 25 Ausgaben der fvw – kaum ein Thema hat die fvw und ihre Leser in 2008 so intensiv beschäftigt wie die Vorzugspreise der Lufthansa. Ist allmählich genug?

von Dirk Rogl, 10.12.2008, 16:31 Uhr

13,?? Euro pro Flug oder 6,?? Euro pro Segment? Reisebüros rechnen in diesen Tagen ganz genau, zu welchen Preisen sie ab Februar die Vorzugspreise an ihre Kunden weitergeben. Fast täglich erreichen uns dabei folgende Fragen: Bleiben die Vorzugspreise bei Sabre über Juni 2008 hinaus kostenfrei? Und: Gibt es noch eine Chance auf eine Einigung zwischen Lufthansa und Amadeus? Ehrliche Antwort: Wir wissen es nicht. Wir wagen nicht einmal zu spekulieren. Die fvw lieferte in diesem Jahr in quasi jeder Ausgabe Fakten und Hintergründe zum neuen Vertriebsmodell der Lufthansa. Wir sprachen mit seinen Machern und mit den erbittersten Gegnern, mit Reisebüros, IT-Lieferanten, Travel Managern, Funktionären und mit anderen Airlines. Häufig waren wir mit unseren Fragen ganz nah am Ball, manchmal scheiterten wir schon im Vorzimmer mit dem sprichwörtlichen "kein Kommentar". Vieles spricht dafür, dass uns die Vorzugspreise auch 2009 als Top-Thema erhalten bleiben. Nehmen die Kunden die GDS-Fee der Reisebüros an oder wandern sie auf Lufthansa.com ab? Kostet Lufthansa die Vorzugspreisgebühr unter dem Strich Marktanteile? Gewinnen Sabre und Travelport massiv Buchungen? Stoppen Gerichte das Vertriebsmodell doch noch? Haben die GDS überhaupt noch eine Chance, wenn andere Airlines einen ähnlichen Weg einschlagen? Wir wollen auch in 2009 mit Analysen, Hintergründen und Interviews am Ball bleiben. Das Thema ist für den Reisvertrieb von herausragender Bedeutung. Und bei aller Kritik an Lufthansa: Dieses Modell kann weltweiten Vorbildcharakter haben – mit allen positiven und negativen Konsquenzen. Leider aber auch sind die Vorzugspreise furchbar komplex und für den Großteil unserer Leser wenig erbauend. "Ich kann dieses Wort nicht mehr hören", sagte mir jüngst ein Reisebüro-Inhaber. Wird es Ihnen auch langsam zu viel? Falls ja: sorry dafür. Falls nein: freuen Sie sich schon einmal auf die nächste Ausgabe der fvw.

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