Twitter

Alles Wichtige auf 140 Anschlägen

Jetzt twittert auch die fvw. War das nötig? Vielleicht nicht. Aber schöner ist es schon.

von Dirk Rogl, 09.03.2009, 17:19 Uhr

Die Grenze zwischen Genialität und Wahnsinn ist manchmal fließend. Jüngstes Beispiel im Internet ist der Micro-Blogging-Dienst Twitter. Der hat zwar weder ein funktionierendes Geschäftsmodell, noch regelmäßige Umsätze, dafür mehr als fünf Millionen User. Und täglich kommen bis zu 10.000 hinzu. Prominentes Beispiel heute: die gute alte

. Im Prinzip ist Twitter nichts anderes als eine große Bibliothek von Kurznachrichten. Wie auf dem Mobiltelefon sind diese manchmal nah am Schwachsinn, manchmal ziemlich nichtssagend, manchmal aber auch extrem aktuell und ziemlich wichtig. Wir von der fvw versuchen uns mit unserem neuen Twitter-Angebot in aller Bescheidenheit möglichst nah an letzt genannter Kategorie zu orientieren: mit aktuellen Kurznachrichten aus Touristik und Business Travel. Immer wird uns das nicht gelingen. Dafür sorgt schon die Technik: Twitter ist schnell aber auch kompakt. Maximal 140 Anschläge darf lang darf ein Twitter-Update sein. Das ist Grund genug, weshalb Twitter klassische Medien niemals wird ersetzen können. Die Branche ist zu komplex und zu erklärungsbedürftig, um sie per "Tweet" ins rechte Bild zu rücken. Aber Twitter kann Appetit machen auf mehr. Genau so verstehen wir unseren neuen Twitter-Dienst. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unter www.twitter.com/fvwde "followen", wie es so schön in der Twitter-Welt heißt. Und zugegeben: noch mehr freuen wir uns, wenn Sie weiterhin treu unsere Magazine und unsere Web-Site verfolgen. Denn - unter uns gesagt - die haben eindeutig mehr Tiefgang.

Kommentare

von Christa Hebestreit, 10.03.09, 10:34
@fvwde Twitter ist zur Zeit einfach das schnellste Medium für News. Als Google letzte Woche 5 Stunden einen totalen blackout hatte, gab es auf Twitter die einzigen Infos dazu. Und Traumurlaub gibt es auf Twitter auch schon, nicht nur bei der FVW. -> www.twitter.com/traumurlaub Auch wir sind dabei und freuen uns auf interessante News aus Berlin.

von St. Georg, 10.03.09, 10:49
Hallo Herr Rogl, ich finde Ihre Definition bzw Beschreibung vom Twitter-Phänomen sehr gelungen! Bin gespannt, was Sie uns auch in Zukunft servieren. Viel Erfolg!

von Jörg-M. Lenz, 14.03.09, 15:34
Hallo fvw-Team und Herr Rogl, zuerst mal willkommen in der Twitter-Welt. Ich denke mal es ist nicht nur "schöner" sondern vor allem nützlich dass gerade die fvw aktuelles und wirklich wichtiges zwitschert. Ich denke es sollte zum guten Ton gehören seine eigene Motivation diesen Kommunikations-Kanal zu nutzen auch erklären. Wir versuchen das für unseren Teil ebenfalls - Beispiel siehe www.australien-info.de/twitter.html. Wir freuen uns auf die Kurznachrichten aus Hamburg und Frankfurt - aus verlässlichlicher Quelle mit den drei Buchstaben f v w.

von Daniel, 16.05.09, 03:06
Twitter ist sicherlich auch irgendwann ein Handlungsfeld für den Tourismus - es kann es sogar schon momentan sein, je nach Zielen. Spannend und ich setze mich damit schon länger intensiv auseinander. Eben ist meine wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema fertiggestellt. Keyfindings? Viele. Aber hier ein paar zentrale Ideen / Thesen / Annahmen dazu: *Twitter ist eine Kommunikationsform. Der Dienst an sich ist sekundär. *Twitter kann zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden - je passiver und automatisierter, desto weniger zielt die Strategie dabei auf grundsätze des Social Web und mehr auf traditionelle Ideen. * Es gilt Twitter in das Unternehmen, in die Kommunikationsstrategie einzubinden wenn es firmenrelevant ist. Eigentlich banal. Es ginge noch tiefer, nämlich auf 126 Seiten 'ächz', das aber ein andermal ;). Mfg Daniel (Tourismuszukunft)

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