TUI AG

Ebels Rache

Was macht eigentlich Sebastian Ebel? Zu seiner Zeit als TUI-Vorstand bis 2006 kümmerte er sich um das Controlling, das Fluggeschäft und den E-Commerce. Jetzt ist der 44-jährige wieder da: als Präsident von Eintracht Braunschweig.

von Dirk Rogl, 05.12.2007, 09:04 Uhr

Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Dienstlich kommt Ebel als Gründer der kleinen IT-Schmiede Eves-IT seinem Ex-Arbeitgeber kaum in die Quere, im Ehrenamt sieht das anders aus. Eintracht Braunschweig ist der Erzrivale von Hannover96. Die Hannoveraner werben je nach aktueller Konzernpriorität für TUI, TUI.com oder zurzeit für Tuifly. Und Eintracht Braunschweig tritt bevorzugt in blau-gelben Trikots auf. Treten die Kicker also künftig wahlweise mit dem Logo von Neckermann oder Thomascook.de an? Müssen Braunschweigs Schneider gar im Laufe der Spielzeit 2008/09 mühsam die Condor-Schriftzüge gegen Air-Berlin-Sticker ersetzen? Vorerst können die TUI-Werber ganz entspannt bleiben. Sportlich steuert der Regionalligist eher auf die Landesliga denn auf die Rückkehr in den Profifußball zu. Soviel sportlicher Abstand zur TUI wäre für den Branchenzweiten dann wohl doch zu viel.

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