Thomas Cook

Manny, Teil 2

Der Post zur Gerüchteküche in Oberursel wurde viel gelesen. Nun habe ich selbst mit Manny gesprochen.

von Klaus Hildebrandt, 26.02.2009, 17:05 Uhr

Für die ITB-Ausgabe der fvw, die kommenden Donnerstag erscheint, habe ich Thomas-Cook-Boss Manny Fontenla-Novoa besucht. Die Engländer (auch wenn Manny von Haus aus Spanier ist) sind ja hart im Nehmen – da muss man sich nur mal deren Reisefabrik in Peterborough anschauen, die ein deutscher TC-Manager mal mit "Käfighaltung für Touristiker" umschrieben hat. Nach dem Interview fragte mich Manny auch zu dem "Bild"-Interview. Dass die "Bild" der nicht gerade zimperlichen englischen "Sun" entspricht, war ihm wohl bewusst. Wie detailversessen die offenbar von einem oder einer frustrierten Mitarbeiter/in gebrieften "Bild"-Leute fragten, verwunderte ihn allerdings auch – das würde ja selbst ein Fachpresse-Leser kaum so genau wissen wollen. Im fvw-Interview nahm der TC-Chef kein Blatt vor den Mund: Dieses Jahr werde hart und 2010 womöglich noch härter. Trotzdem will er den Gewinn steigern. Ob das geht? Wir werden sehen, wie die Branche die Krise überlebt und ob er seine Prognose halten kann. Aber die nächste große Gerüchteküche steht ja schon bevor: Die ITB. Da wird es nach der entspannten Messe im Vorjahr diesmal richtig zur Sache gehen. Wie gesagt, vieleicht wird's noch härter.

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