Social Media

Männer sind von Foursquare, Frauen von Facebook

Eine aktuelle Konsumenten-Studie verrät einiges über die geschlechterspezifische Nutzung von Social-Media-Plattformen.

von Arndt Aschenbeck, 12.06.2012, 11:51 Uhr

Bei der von Porter Novelli vorgenommenen Studie wurden 10.000 Konsumenten in sieben europäischen Ländern (darunter auch Deutschland) befragt. Interessanterweise wird die Social-Media-Nutzung wird umso aktiver, je weiter südlich man sich in Europa bewegt. Während sich in Deutschland lediglich 52 Prozent aller Befragten mindestens einmal wöchentlich in sozialen Netzwerken einloggen, sind es in Spanien schon 74 Prozent, und in Portugal sogar 83 Prozent. Muss wohl an der Siesta dort liegen ;-)

Wenn man sich die Antworten auf die gleiche Frage - europaweit nach Männern und Frauen unterteilt - anschaut, sieht man, dass Frauen im Social Web aktiver als Männer sind: 65 Prozent der Frauen, aber nur 55 Prozent der Männer besuchen ihre Social Networks mindestens einmal wöchentlich.

Auch bei den Inhalten, die gepostet werden, gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen nutzen Soziale Medien in erster Linie, um sich mit ihrer Familie, Freunden und Bekannten zu vernetzen. Sie lesen mit Vorliebe Posts von Freunden oder sehen sich Bilder ihres Netzwerkes an. Und das tun sie am liebsten auf Facebook.

Da passt auf jeden Fall auch das Ergebnis einer anderen Statistik ins Bild. Gegenüber April 2011 ist der Anteil der Gruppe der 45- bis 54-jährigen Frauen in Facebook in Deutschland um 39 Prozent gestiegen. Das ist der stärkste Zuwachs einer Altersgruppe in Facebook überhaupt.

Männer dagegen sind – da scheint das Klischee zu stimmen – eher fakten- und informationsorientiert. Sie teilen bevorzugt ihren Aufenthaltsort und ihre Meinung mit. Und das vorwiegend in Foursquare oder Twitter. So hat das Wall Street Journal eine Woche lang die Check-ins auf Foursquare ausgewertet und festgestellt, dass sie zu 60 Prozent von Männern stammten. Ein wenig verwunderlich: Nur 38 Prozent stammen von Frauen. Da fragt man sich unweigerlich, woher die restlichen zwei Prozent stammen. Von Außerirdischen oder Hunden? Aber das ist ein anderes Thema ...

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