Rewe

Arcandor, Cook und die Rewe

Für Arcandor wird es eng. Ohne Bürgschaften und öffentliche Kredite gehen in den Kaufhäusern bald die Licher aus. Und was wird aus Thomas Cook?

von Michael Krane, 18.05.2009, 17:00 Uhr

In Peterborough hält man den Ball flach. Die Mutter mag kränkeln und benötigt dringend eine frische Geldinfusion – uns berührt das eigentlich nicht, heißt sinngemäß die Antwort von Manny Fontenla-Novoa, dem Chef von Thomas Cook. Die Entscheidungen fallen ohnehin andernorts. Jetzt zeigen die Metro und die Otto-Gruppe Interesse an den Verlustbringersparten Warenhäuser und Versandgeschäft. Und Thomas Cook? Um ein angebliches Interesse der Rewe ist es still geworden. Was verständlich ist. Abgesehen von kartellrechtlichen Bedenken hat sich noch niemand gefunden, der den Rewe-Eignern einen schuldenüberladenen Arcandor-Konzern schmackhaft machen kann. Was würden die Rewe-Händler gewinnen? Ein Warenhausgeschäft, das viele Ideen und noch mehr Geld benötigt, um es fit zu machen, und ein Reisegeschäft, dessen Renditeversprechen durch Stilllegungen und Entlassungen moralisch und finanziell erkauft werden müsste. Das klingt nicht gerade nach einem Hit. Aber was meinen Sie? Wie geht es weiter mit Arcandor und Thomas Cook?

0

Informativ, spannend, subjektiv: Abonnieren Sie den RSS-Feed für den fvw Blog und bekommen Sie ungewöhnliche Einblicke in die Touristik.

 
Folgen Sie uns:
Top
© 2018 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Über uns FAQ Impressum AGB Datenschutz Kontakt Mediadaten