Rankings

Laos? Warum nicht Laos?

Rankings sind meist sinnfrei, aber nicht sinnlos. Als Amüsement taugen sie allemal. Wie "The 53 Places to Go in 2008" der New York Times. Die alljährliche Liste der kommenden In-Ziele.

von Michael Krane, 18.01.2008, 14:35 Uhr

Wenn nur nicht diese überkorrekten Rechtfertigungen zu jeder Platzierung wären. Hey, Ihr seid New Yorker. Da zählen Behauptungen. Und gut is. Wie zu erwarten war: Laos kommt auf Platz 1. Vietnam oder Kambodscha ging ja nicht, die standen 2007 vorn. Laos hat Teak Boote, ein schönes Hotel in einer Kolonialresidenz und ein paar feine Restaurants, heißt es zur Begründung. Warum also nicht Laos? Und New York, die Gute, kommt an die letzte Stelle. Das Lob der Times: Die Shows am Broadway sind besser geworden. Dann lieber gar nicht platziert... Hart trifft es auch München. Platz 17 bedeutet einen Rang hinter Hooltown Liverpool (hat schließlich 800. Geburtstag) und einen Rang vor dem Iran. Wie gnadenlos. Nur Sylt kann sich freuen. Platz 13 ist gefühlte Elite. Ok, Libyen auf Rang 10 hätte nicht sein müssen. Es muss ja keinen Sinn haben.

Kommentare

von Klaus, 22.01.08, 17:32
Libyen auf Platz zehn ist super - für ein Land, das gerade allerlei staatlichen Auflagen die Einreise für Touristen fast unmöglich macht. Erste Veranstalter wie OFT-Reisen ziehen die Konsequenzen, und bieten das Land nicht mehr an. Aber die Amis sind beim größten aller Wüstenführer sicherlich hochwillkommen.

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