fvw Online Marketing Day

#omday09: Jetzt sind Sie dran!

Unsere Twitterwall lief heiß, unsere Köpfe auch. Jetzt wollen wir es wissen: Wie war der Online Marketing Day 2009?

von Dirk Rogl, 07.05.2009, 17:57 Uhr

Frisch von der Bühne des fvw Online Marketing Days, rein in den fvw-Blog. Zwölf Referenten, rund 300 Gäste und eine Flut von Fragen und Anregungen via SMS, Tweet und - ganz besonders willkommen - über die Saalmikrofone haben uns heute einen kurzweiligen und quasi krisenfreien Tag beschert. Mein Fazit: Die wirtschaftliche Lage bietet enorme Chancen im Internet. Werbung wird günstiger, vermutlich sogar via Google. Neue Technik erhöht die Effizienz im Online Marketing, aber sie unterstützt auch virale Effekte. Zur Killer-Applikation dürfte Twitter werden. Das funktioniert ohne Millionen-Etats, dafür aber nur mit Herzblut. Wer etwas Atmosphäre des fvw Online Marketing Days schnuppern möchte, darf sich auf die nächste fvw 11/09 freuen, und natürlich auf die News und die Bildergalerie hier auf www.fvw.de. Oder Sie gehen auf

und schauen einmal, was unter #omday09 so gezwitschert wurde. Wer hier gerade den Saal verlässt, geht (hoffentlich) mit einem bunten Koffer neuer Ideen für sein tägliches Geschäft nach Hause. Oder etwa nicht? Wir bitten um User Generated Content: Wir war der fvw Online Marketing Day 2009? Was war gut? Was könnte besser werden? Was ist Ihre Killer-Applikation für die Zukunft? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. NACHTRAG (vom 11. Mai. 2009): Für alle, die da waren und die gerne dagewesen wären gibt es jetzt die neue

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Kommentare

von Florian Bauhuber (Tourismuszukunft), 07.05.09, 18:37
provokant: wenn Twitter die Killerapplikation wird, dann fress ich nen Besen! Es gibt nur eine Killerapplikation im Netz - und soweit ich das den Tweets entnehmen kann, wurde darüber heute nicht gesprochen - Facebook! Forget Twitter - use Facebook!

von michael Buller, 07.05.09, 19:27
Hallo Herr Bauhuber, Twitter entwickelt sich zum Informationsdienst und das macht es mittlerweile so wertvoll. Fachbook geht in eine ganz andere Richtung. Gruß Buller

von Florian Bauhuber (Tourismuszukunft), 07.05.09, 19:34
Hallo Herr Buller, naja - Das OpenStream API bei Facebook ermöglicht genau diese Information! Twitter hat nach den Umstellungen bei Facebook aus meiner Sicht keinerlei Vorteile oder Alleinstellungsmerkmale mehr! Siehe auch hier: http://www.tourismuszukunft.de/2009/04/facebook-macht-auf-twitter-zweiter-akt-konsequenzen-fuer-den-tourismus/

von Jochen Quindel (getyourcar), 08.05.09, 15:41
Erstmal vielen Dank für diesen Event, wie immer interessant, vielseitig und lehrreich. Was mir dieses Mal aufgefallen ist: Die Ober-Hammer-Was-ist-denn-das-schon-wieder?-Neuigkeit war nicht dabei. Viel mehr ging es darum, die ganze schöne neue Web 2.0 Welt mal auf Herz und Nieren zu prüfen. Was kostets? Und was bringts? Dazu hätte ich mir gerne noch etwas mehr Handfestes gewünscht, denn die Frage steht ja bei jedem von uns im Hausaufgabenheft. Vielleicht lässt sich aber auch nicht immer so genau beziffern (siehe Beispiel twitter) und wir sollten es einfach abwarten. Bin gespannt in welcher Besetzung und mit welchen Themen wir uns in einem Jahr wiedersehen... Ideen?

von Thorsten Lehmann, 08.05.09, 20:55
Liebes omday09-Team, ich kann mir vorstellen, die Erwartungen an einen "omday" sind sehr hoch. Da stehen Sie, als Veranstalter & Organisatoren, immer wieder vor der Herausforderung die richtigen Inhalte für die innovationsdürstende Zuhörerschaft zu finden. Aber der omday entpuppt sich für einige Besucher, neben dem Networking, dann als der Tag, der wenig unglaublich bahnbrechend Neues hervorbringt. Oder doch. Halt. Eine Erkenntnis: Es gibt wenig unglaublich bahnbrechend Neues! Aber vielleicht ist Neues manchmal gar nicht sooooo wichtig. Vielleicht erwarten wir da einfach zuviel. Denn auf der Suche nach Innovation und Aktualität, wodurch wir uns stetig versuchen in Gebrauchswerten auszudifferenzieren, vergessen wir manchmal, dass nicht „nur“ die neuen technischen Möglichkeiten es sind, die uns dabei helfen noch erfolgreichererererererer zu werden. Neue technische Möglichkeiten, Zielgruppen usw. heißt nicht, dass Content damit automatisch besser, relevanter, informativer, spannender oder einfach nur lustiger wird. Was also an erster Stelle zählt ist "Eine richtig gute IDEE!" Und die Verbreitung derer funktioniert sogar mit Kommunikations-Mitteln, die wir schon seit ein paar Jahren ziemlich gut kennen. Das haben die Herren Vodde & Visser durchaus eindrucksvoll bewiesen. Und das ich deshalb meinen Sommerurlaub 2009 auf einer der „Ostfriesischen Inseln“ verbringe ist jetzt sowieso klar… Von dort werde ich dann meine Follower fünfmal täglich über die Wasser & Luft - Temp. via Twitter auf dem Laufenden halten. Versprochen.

von Thorsten Lehmann, 09.05.09, 17:54
Hallo Herr Bauhuber, während mit Facebook, soweit meine Erfahrung aus dem täglichen Leben, eine Vernetzung eher nur unter "Freunden" stattfindet, werden via Twitter auch "Business-Kontakte" geknüpft bzw. sehr schnell und sehr einfach allerlei wichtige oder unwichtige Informationen ausgetauscht. Ich denke, es ist eine Frage der Zielsetzung wer was wie verwendet. Unabhängig von vielleicht fehlenden Alleinstellungsmerkmalen von Twitter, kann ich mir nicht vorstellen, dass Facebook für die Touristik eine ERTRAGS-relevante Bedeutung haben wird. Sicher, man kann vieles im Marketing tun. Und man muß unbedingt auch vieles, besonders Neues, probieren. Die Fan Pages in Facebook sind interessant (wenngleich der Content aus viel Blubb besteht). Die Frage letztendlich wird sein: "Ist das alles gewinnbringend?" Twitter hat hier durchaus Potential. Generell finde ich es interessant, Sie bzw. Tourismuszukunft mit einigen BestPractice-Beispielen und mit Ihren Zunkunfts-Thesen auf dem #omday10 der FVW zu sehen. Vielleicht klappt das ja?! Ich bin gespannt...

von Olaf Hein, 10.05.09, 17:46
Optimierung ebenso wichtig wie Trafficakquise! Jetzt muss ich mich doch auch einmal zu Wort melden. Erstmal vielen Dank für die Möglichkeit, das Geschehen auf dem omd09 über Twitter zu verfolgen und, noch besser, selbst aktiv zu gestalten. Leider konnte ich nicht vor Ort sein. Ich möchte bei all dem Hype um Twitter und Facebook mal grundsätzlich etwas loswerden. Meiner Ansicht nach wird nach wie vor zu viel Augenmerk auf die Trafficakquisition gelegt. Im Bereich Trafficeinkauf wird alles gemessen, optimiert und ausgerechnet. Jeder weiß, woher wie viele Visits etc. kommen bis, ja bis der Visit auf der eigenen Seite angekommen ist. Dann wird der teuer erkaufte Besucher gar nicht mehr so genau -wenn überhaupt- beäugt. Kaum ein Portalveratwortlicher weiß, was mit dem Besucher auf der Site geschieht, wo sich für ihn unüberwindbare Hürden befinden und wo die Site schlecht konvertiert. Alles das ist in den meisten Fällen komplett unbekannt. So zumindest meine Erfahrung. Daher gilt für mich: Es ist mit Sicherheit wichtig die neuesten Entwicklungen im Bereich Trafficakquisition nicht zu verpassen, aber es ist mindestens genau so wichtig diese erkauften Besucher so gut wie möglich zu Käufern zu wandeln. Wie ein schlauer Mann schon sagte: „ Was nützt es, wenn der Laden voll ist und einer hat die Kasse versteckt!“ Mein Fazit also: Die Spieler im Online-Markt müssen am Ball bleiben um weiterhin guten Traffic einzukaufen (wie und wo auch immer), aber sie müssen sich zukünftig viel stärker auf die Optimierung ihrer Seiten konzentrieren. Da liegt aktuell und vor allem in der aktuellen wirtschaftlichen Lage das größte Potential!

von Florian Bauhuber (Tourismuszukunft), 11.05.09, 16:12
Hallo Herr Lehmann, "Generell finde ich es interessant, Sie bzw. Tourismuszukunft mit einigen BestPractice-Beispielen und mit Ihren Zunkunfts-Thesen auf dem #omday10 der FVW zu sehen. Vielleicht klappt das ja?! Ich bin gespannt..." Wir auch :)

von Lars M., 12.05.09, 11:18
Ich finde es eigentlich ganz gut, dass uns die fvw keine Mega-Trends verkauft, wenn es (möglicherweise) keine Mega-Trends gibt. Für mein Business gab es genug Anregungen, die sich (hoffentlich) auszahlen werden und dazu einen tollen Motivationsschub von der Waterkant. Danke dafür, Jungs. Ich freue mich auf den omday 2010.

von Robert Neidel (usedom.de), 12.05.09, 15:46
Zugebenermaßen bahnbrechende Neuigkeiten gab es während des OMD2009 nicht. Dennoch hat sich die vermutlich weiteste Anreise aller Teilnehmer von unserer Sonneninsel in die hessische Metropole gelohnt. Denn mit der Einstellung revolutionäre Neuigkeiten zu erfahren, war ich die Reise nicht angetreten: Zunächst aber ein Kompliment an den Veranstalter für die wirklich professionelle Ausrichtung der Veranstaltung. Eine solche Veranstaltung lebt aber im Endeffekt von der Qualität der Vorträge und diese war fast ausnahmslos gut. Mit dem Ausflug in die ostfriesische Welt nahm auch die letzte Session einen unterhaltsamen Abschluss. Was konnte ich mitnehmen? Insgesamt wurden unsere Strategien und Erfahrungen durch die Erkenntnisse der Redner bestätigt. Die Rezession ist spürbar aber eine große Chance gerade für Deutschlandtourismus. Gerade jetzt gilt es Gas zugeben. SEO ist die Haupt-Säule im Online-Marketing. Google AdWords sind kein Allheilmittel. Am mobilen Internet werden keine Wege vorbeiführen. Außerdem gibt es viele interessante und spannende Bewegungen(wie beispielsweise Twitter), die vom Einsatz der Nutzer leben, die sich aber auch noch im Vertrieb beweisen müssen. Und letztlich kann man auch bei relativ geringem finanziellen Einsatz mit einer gehörigen Portion Kreativität viel bewegen.

von Daniel_Amer, 16.05.09, 02:32
Ist einerseits spannend, dass der OMD Twitter immerhin aufgegriffen hat, andererseits etwas betrüblich, was sie nun hier auf dem Blog schreiben. Twitter als die Killerapplikation zu bezeichnen ist ein Statement, dass sich auf dünnem Eis bewegt. Warum das so ist? Ich habe soeben eine wissenschaftliche Publikation zum Thema Social Media im Tourismus, Usecase Twitter beendet, die sich auf zahlreiche Experteninterviews, Empirie und literature research mehrerer hundert Quellen kompetenter Fachleute stützt. Auf Basis dieser mal nicht populärwissenschaftlich-laienhaften Aussagen erscheint mir das oben angesprochene Statement ziemlich naiv. Warum das? Weil es hier nicht um Twitter geht. Sondern um eine Kommunikationsform, die gewisse gesellschaftliche und soziale Bedürfnisse erfüllt. Sobald aber diese Kommunikationsform in eine andere Anwendung integriert ist und in Folge ein höherer Nutzen entsteht, wird Twitter weniger wichtig werden oder seine API gezwungener Maßen soweit öffnen müssen, dass ein Geschäftsmodell nahezu unmöglich wird und in Folge der Dienst nicht mehr nachhaltig weiterentwickelt werden kann. Viel Spaß dennoch beim Twittern. Gerne können wir das Thema auch auf den entsprechenden Artikeln unseres Blogs Tourismuszukunft.de besprechen, wir haben bereits zahlreiche tiefergehende Artikel dazu veröffentlicht. Bei Bedarf stelle ich Ihnen auch gerne die Links hier zur Verfügung oder sie klicken auf Treffer 1 oder 4 bei Google Suche nach Twitter und Tourismus. Mfg DA

von Dirk Rogl, 16.05.09, 21:29
Lieber Herr Daniel_Amer, da Sie sicherlich eine bahnbrechende wissenschaftliche Publikation geschrieben haben, erlaube ich mir ehrfürchtig und untertänigst meine populärwissenschaftlich-laienhaften Aussagen wie folgt zu relativieren: Möge die Zukunft zeigen, was die nächste Killerapplikation ist, zum Beispiel auf dem #omday10, auf Nachfage auch gern mit einem kleinen Studentenrabatt zum noch besseren Gelingen Ihrer wissenschaftlichen Publikationen. Und in einem Punkt gebe ich Ihnen ausdrücklich Recht: Es geht hier in diesem Posting gar nicht um Twitter, sondern um den #omday09. Und deshalb in Sachen Twitter abschließend und in aller Kürze: Ich bleibe bei meiner Aussage.

von Daniel_Amer, 17.05.09, 16:06
Soviel Ehrfurcht ehrt mich ;) . Es ist nur so, dass hier einem Hype gefolgt wird, dessen Bewertung sich nicht auf die tieferen gesellschaftlichen Phänomene hinter social software sondern auf medial produzierte Vorstellungen und - vorsichtig formuliert - eher wenig wissenschaftliche Aussagen stützt. Ihre Aussage bzgl OMD verstehe ich nicht. Ich wäre schon gekommen, hätte ich Zeit gehabt. Aber die zeitliche Nähe zum Ideacamp, dass wir mit Thomas Cook gemacht haben, hat uns zu sehr gebunden, zudem mehrere Veranstaltungen bei Kunden in Berlin. Besonders der Vortrag von Herrn Schauer und Herrn Vodde hätte mich sehr interessiert. Aber man kann eben nicht auf allen Hochzeiten tanzen, wenn man parallel noch operatives Tagesgeschäft tätigt, that is life. Warten wir es einfach ab. Ich sage mal, dass Facebook und facebook connect wichtig werden für touristische Nutzungen des Social Web.

von MiFaber, 18.05.09, 22:53
Liebe FVW-Blog-Leser, von meiner Seite nochmal ein Lob für die gelungene Veranstaltung. Soeben habe ich auch nochmal ein paar Sachen darüber gebloggt. http://expiblog.de/2009/05/fvw-online-marketing-day-2009/ Viele Grüße

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