FTI

FTI auf der Alm

Früher gab es noch feste Regeln, an die sich Touristiker halten konnten. Etwa: Wenn die Röcke kürzer werden, sinkt der Dollarkurs und Fernreisen werden im nächsten Jahr zum Renner. Oder so.

von Michael Krane, 07.11.2008, 16:03 Uhr

Beliebt war auch: Selbst wirtschaftlich schwache Zeiten können der Urlaubsreise mit dem Flugzeug nichts anhaben. Da sind wir leider drüber hinweg. Meint jedenfalls die FTI-Führung und kommt zum Sommer erstmals mit einem separaten 180 Seiten starken Österreich-Katalog heraus. Angesichts der wirtschafltichen Aussichten rücke der klassische Urlaub mit Auto oder Bahn wieder in den Mittelpunkt, meint Boris Raoul, Touristik-Chef von FTI und nebenbei ein überzeugter Flugpauschalreise-Fan. Was meinen Sie? Liegen die Münchner richtig? Füllen sie nur eine Lücke in ihrem Programm? Oder hat FTI das Ende der Fahnenstange in den Sonne-und-Strand-Zielen erreicht? Vielleicht möchten die beiden Österreicher Boris Raoul und sein Chef Dietmar Gunz ihrer Heimat auch nur etwas Gutes tun.

Kommentare

von Reinhard, 07.11.08, 18:32
Als erstgeborener "Bergbauernbua" und aktueller Tourismusdirektor im Salzburger Lammertal kann ich eines nur bestätigen: egal ob beim Almfrühstück, einer Tagung auf der Alm oder der Hüttengaudi - die Almen* sind einer der sinnlichsten Räume überhaupt. Sogesehen - konsumentenfreundliche Programmerweiterung *ganz besonders die Lammertaler ;-)

von barthel.eu, 07.11.08, 19:42
Zugegeben, ich warne nun schon etwas länger (öffentlich) vor einem Einbruch im Luftverkehr und das Flugreisen wieder ein Luxus werden. Oder dass Billigfliegerei ein Auslaufmodell ist. -- Gründe sind nicht nur wachsendes Umweltbewusstsein, steigende Kerosinpreise oder die Finanzkrise... Was wir nicht vergessen dürfen ist dabei, dass der Luftverkehr nicht nur in Russland und Amerika eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist! Aber ja, ich denke schon, dass der "lokale Tourismus" eine Chance hat. Schade, dass FTI die Kunden nach Österreich schickt, auch in Deutschland gibt's genügend Möglichkeiten - aber die Alm-Öhis scheinen den deutschen Zielgebietsagenturen mal wieder ein Wenig voraus zu sein? Wäre interessant, wenn FVW mal den Blick nach Deutschland richtet und kritisch (gewohnt konstruktiv) über innerdeutsches Zielgebietsmarketing berichtet und mit anderen Ländern vergleicht. -- Nicht mein Spezialgebiet, nur meine Sichtweise.

0

Informativ, spannend, subjektiv: Abonnieren Sie den RSS-Feed für den fvw Blog und bekommen Sie ungewöhnliche Einblicke in die Touristik.

 
Folgen Sie uns:
Top
© 2018 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Über uns FAQ Impressum AGB Datenschutz Kontakt Mediadaten