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Es kann leider nur einen Gewinner geben

Die Shortlist für den fvw Online Marketing Award 2014 steht. Starke Marken, innovative Mittelständler und tolle Regionen ringen um die Krone. Noch mehr starke Marken, innovative Mittelständler und tolle Regionen sind ausgeschieden. Ein Jammer.

von Dirk Rogl, 27.02.2014, 15:30 Uhr

Damit hatten wir tatsächlich nicht gerechnet. Mehr als 30 Veranstalter, Airlines, Hoteliers, Urlaubsregionen und Internet-Portale haben sich um den fvw Online Marketing Award 2014 beworben. In den vergangenen Tagen hat die fvw-Redaktion in enger Abstimmung mit der Jury die Shortlist erstellt. Die Liste ist, wie ich meine, ein wahres Feuerwerk an Innovation und Effizienz für modernes Online Marketing. Doch die Auswahl auf nur noch zwölf Kandidaten war die Hölle.

Ein kritischer Blick auf die Top Zwölf macht deutlich: die bekannten starken Marken haben eine leichte Dominanz gegenüber engagierten Mittelständlern wie etwa Escapio oder innovativ werbenden Regionen wie etwa Sylt oder die Dolomiten. Und da diese Frage gewiss aufkommt, stelle ich sie schon einmal selbst: Haben nur Marktführer das Zeug für den fvw Online Marketing Award?

Ich weiß es nicht. Denn auch ich habe es nicht in der Hand. Über den fvw Online Marketing Award entscheidet autonom eine zwölfköpfige Jury, in der die fvw-Redaktion nicht stimmberechtigt ist. Wohl aber haben wir uns in die Auswahl der Shortlist eingebracht. In Nachtschichten haben wir die Einreichungen gesichtet und gewichtet, selektiert und letztendlich aussortiert. Und all das haben wir dann unserer Jury vorgelegt, hin und her gerechnet, neu gewichtet und nun entschieden.

Was der Blick auf die Shortlist nicht verrät: auch viele extrem starke Marken, bekannt auf Funk und Fernsehen, sind beretis aus dem Rennen. Mehr wollen wir hier nicht kommunizieren. Das gebietet der Respekt vor den Bewerbern. Jenseits der Konzerne sind noch die dabei, die wir für absolut preisverdächtig halten.

Ich würde mir wünschen, wenn beim fvw Online Marketing Award 2015 noch mehr Bewerbungen aus dem Mittelstand eingehen. Dass er im Online Marketing viel bewegen kann, zeigt sich vielerorts. Und vielleicht sollten wir sogar überlegen, diesen Preis nach Unternehmensgrößen aufzuteilen.

Klar ist: unsere Top Zwölf beherrschen die volle Klaviatur der Internet-Werbung: Cross-Channel-Marketing mit personalisierter Komponente, hoher Emotionalität, das alles gepaart mit hoch perfomanter Technik und einer effizienten Analytik im Hintergrund – und natürlich auch mit Social-Media-Anbindung und Rich-Media-Effekten. Letzteres hätte vor ein bis zwei Jahren vielleicht noch für den Sieg gereicht. Heute ist es offenbar nur mehr Grundvoraussetzung.

Die Summe all dieser Faktoren wird ihn ausmachen, den Preisträger des fvw Online Marketing Awards 2014. Wer es ist, erfahren wir auf dem fvw Online Marketing Day am 7. Mai in Köln. Es wird gewiss eine spannende Veranstaltung.

Und jetzt freue ich mich auf Euer Feedback. Seid Ihr einverstanden mit der Shortlist für den fvw Online Marketing Award 2014? Wer fehlt? Und wer hat das Zeug zum Gewinner?

Kommentare

von Roland Delion, 27.02.14, 16:10
Schöne Idee: In 2015 den Award nach Unternehmensgröße oder nach Unternehmenszweck zu differenzieren.

von Oliver Ratajczak, 27.02.14, 16:14
Das ist doch schon mal eine wirklich spannende Vorauswahl... Auch hier würde ich gerne in der Jury sitzen... 8-)

von Constanze Weiß, 28.02.14, 14:00
Ich sehe es auch wie Roland Delion. Eine Differenzierung nach Unternehmensgröße oder Unternehmenszweck würde dem Award gut zu Gesicht stehen. Die Einsteigervoraussetzungen für Online-Aktivitäten sind in der Touristikbranche sehr unterschiedlich. Unternehmen mit Focus auf Direkt- und Onlinevertrieb haben es naturgemäß leichter sich einzigartig und innovativ zu positionieren, als es beispielsweise ein Reisebüro mit seinem Onlinemarketing kann. Nach Sparten getrennt, ergeben sich mit Sicherheit spannende Bewerbungen aus Bereichen der Touristik, die sich aktuell noch nicht angesprochen fühlen. Der Award würde dann tatsächlich quer durch die Touristiklandschaft inspirieren und Orientierung geben.

von Skibinski, 02.03.14, 10:09
Schöne Idee: In 2015 den Award nach Unternehmensgröße oder nach Unternehmenszweck zu differenzieren. von Roland Delion, 27.02.14, 16:10 Stimme voll zu Ich hab mir Hoffnung gemacht, wusste es nicht dass ich als Mitbewerbern die grösste Anbieter wie DB haben werde, vielleicht klappts nächstes Jahr... ich wünsche mir das DB gewinnt die haben es verdient

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