Ägypten

Tourismus, Politik und unsere Moral in Ägypten

Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach ganz Ägypten ab, große Veranstalter canceln alle Reisen bis Mitte September. Wie kann sich der Ägypten-Tourismus davon wieder erholen?

von Klaus Hildebrandt, 16.08.2013, 14:21 Uhr

Die Szenerie erinnert an die Ägyptische Revolution Anfang 2011. Als dem Auswärtigen Amt die Lage im Land zu brenzlig wurde, verfügte es, dass die Urlauber am Roten Meer bleiben dürfen, aber keine neuen Touristen mehr in das Land gebracht werden. Geschichte wiederholt sich, nicht nur neue Unruhen in Kairo, sondern auch die Politik des von Guido Westerwelle geführten Ministeriums. Große Veranstalter sagen inzwischen ihre Reisen ab.

Das ist alles nachvollziehbar, trotzdem etwas schräg. So "warnt" das Ministerim nicht von Reisen in das Land, sondern "rät ab" und hat den entsprechenden Hinweis auf der Website mit "Teilreisewarnung" überschrieben. Bevor aber die Juristen streiten, ob Kunden nun garantiert kostenlos stornieren dürfen oder nicht, schaffen die Veranstalter Tatsachen.

Minister Westerwelle ist selbst in einer schwierigen Position: Einerseits hat sich der zum Anfang seiner Amtsperiode gerne belächelte Politiker inzwischen gerade in der arabischen Welt profiliert. Er möchte gewiss nicht als jemand dastehen, der bewusst den wichtigen Wirtschaftszweig Tourismus in Ägypten aufs Spiel setzt. Andererseits gibt es eine Fürsorgepflicht für die Deutschen im Ausland. Die von vielen Publikumsmedien verbreitete Meldung vom Donnerstag, wonach der "Terror die Zielgebiete erreicht", war zwar ziemlich daneben. Es kam offenbar ein Mann in Hurghada ums Leben, aber ob infolge einer Demonstration, ist ungeklärt. Ansonsten ist alles ruhig. Aber es ist eben auch Wahlkampfzeit, und eine "Bild"-Schlagzeile nach dem Motto: "Minister riskiert das Leben unserer Sonnen-Urlauber" kann kein Politiker gebrauchen.

Neben der politischen gibt es zwei weitere Komponenten: Da ist erstens die wirtschaftliche. Für deutsche Veranstalter und Ferienflieger ist Ägypten ein wichtiges Zielgebiet. Vor allem aber für die Hotels und alle, die im Land von dem Wirtschaftszweig leben, sind die Reiseabsagen eine Katastrophe. Dies Thema beleuchten wir in der nächsten fvw-Ausgabe.

Und es gibt die moralische Komponente: Darf man in einem Land Sonne, Strand und den guten Hotelservice genießen, wenn ein paar hundert Kilometer weiter in Kairo oder Alexandria Menschen bei gewalttätigen Zusammenstößen ums Leben kommen? Hier wird in Deutschland oft eine zynische Debatte geführt, es ist ja auch zu schön, Fotos von cocktailschlürfenden Touristen den Schreckensbildern von Kairos Straßen gegenüberzustellen.

Ich finde, Tourismus ist ein ganz wichtiger Arbeitgeber für Millionen Ägypter und wer jetzt in Hurghada, Marsa Alam oder Sharm-el-Sheikh seinen sauer verdienten Urlaub verbringt, muss sich nicht schämen oder die restlichen Tage bei Wasser und Brot verbringen. So verständlich die Reiseabsagen derzeit sind, deutsche und ägyptische Touristiker müssen schnell gemeinsam überlegen, wie sie das Reisegeschäft wieder ankurbeln, wenn sich die Lage (hoffentlich bald) beruhigt. Sonst haben die Islamisten, denen der westliche Badetourismus eh ein Dorn im Auge ist, endgültig gewonnen.

Kommentare

von Wolfgang Hoffmann, 16.08.13, 15:33
"Islamisten" ist nicht nur der "westliche Badetourismus ein Dorn im Auge", die wissen auch, dass Ägypten im Tourismus am verletzlichsten ist. Die Militärs finazieren sich durch den Tourismus. Die Resorts sind die hauptsächlichen Arbeitgeber der ägyptischen Kopten. Rund um die touristischen Gebiete sind die meisten Kasernen, in denen es Waffen zu erbeuten gibt. Zum Glück werden die Resorts aber auch militärisch sehr gut bewacht.Manchmal wünscht man sich ein Orakel. Gibbet aber nich!

von Christoph Huwer, 16.08.13, 15:38
Gab es nicht gestern einen Toten in HRG? Einen Einheimschen? Und man weiß ja, dass die Muslimbrüder bewaffnet sind. Ich persönlich würde mich ungern erschießen lassen.

von Michael Schwarz, 16.08.13, 16:35
Lieber Christoph, hier in Berlin gab es gestern auch Tote, trotzdem boomt der Tourismus in die Stadt, selbst am 01.Mai-Wochenende, wenn es hier traditionell blutige Kravalle gibt. Nein, der Tote in Hurgarda war kein Tourist. Ich bin in Ägypten aufgewachsen und habe viele Freunde dort. An jedem Job im Tourismus hängt mindestens eine Großfamilie. Wenn die Not der Bevölkerung und damit das Konfliktpotential nicht noch größer werden soll, braucht das Land weiter Touristen. Auf die wird genau deshalb auch extrem gut aufgepasst!

von Filiz, 16.08.13, 18:45
Danke Klaus für den Beitrag, einerseits sorgt man sich um die Kunden und das Wohlergehen, auf der anderen Seite wird das in den Medien so hochgeschaukelt, daß man nur noch mit gemischten Gefühlen reagieren kann. Ich habe für morgen 2 Familien die dahin fliegen, erst einmal war Unsicherheit da, aber nach langem Diskutieren und wie der VA was anbieten wird, haben sich die Kunden doch entschieden zu fliegen. Diese Kunden waren auch damals, direkt nach dem das ganze Theater 2011 anfing ,auch in Tunesien und dann Ägypten und sie haben sich schon damals sicher gefühlt. Es sind vielleicht Einzelfälle, wo Kunden das Land und die Leute kennen und sich sicher fühlen und solange das Militär auch dafür sorgt... Es ist schade für das Land, das immer wieder zu kämpfen hat und die Leidtragenden sind immer die armen Menschen dort. Hoffen wir mal, das sich die Lage wieder beruhigt. In ein paar Tagen wird wahrscheinlich der Hype wieder abebben..es klingt verrückt, habe schon Anfragen, ob Ägypten wieder billiger wird...

von Sylvie, 16.08.13, 19:00
@Filiz: Du sprichst mir aus der Seele. Wenn man so auf spiegel.de oder anderswo die Kommentare liest, wo sich Leute, die noch nie in Ägypten waren und nichts vom Land kenne, noch über die Urlauber am Roten Meer auslassen, wird einem schlecht. Auch ich hoffe im Interesse der Menschen,die vor Ort arbeiten, dass bald wieder Ruhe ist. Wir hatten in unserem Reisebüro übrigens auch bis vor einer Woche noch Last-Minute-Buchungen. Aber das waren Leute, die kennen Soma Bay, El Gouna oder Makadi, und wissen genau, wie es vor Ort aussieht.

von Alexander Schulten, 16.08.13, 19:51
Lieber Klaus, erst einmal danke für Deinen tollen Eintrag. Du sprichst die Zwickmühle, in der sich die Industrie befindet, an, genau so aber auch die Macht der Publikumsmedien. Die Bild-Zeitung hat bereits in den frühen Morgenstunden den blutigen Freitag beschworen und Fernsehsender wie CNN folgten dem und zeigten fast den ganzen Tag über Bilder der Straßenschlachten aus Kairo. Sicher, das verkauft sich gut. Leider kommt in der gesamten öffentlichen Berichterstattung wieder einmal zu kurz, dass es sich um punktuelle Vorkommnisse handelt. In den Badeorten (und insbesondere in den gut bewachten Resorts) kann man weiterhin prima Urlaub machen und insbesondere die ägyptische Bevölkerung (der ja jeder helfen will!) ist darauf angewiesen. Zudem bin ich mir relativ sicher, dass auch diese Probleme höchstens ein paar Tage bis Wochen anhalten werden, wir aber im Anschluss daran wieder jahrelang schwache Buchungseingänge für Ägypten verzeichnen werden. Für die Vertriebskette (Airlines, Veranstalter, Reisebüros) ist es letztlich relativ egal, wo die Gäste hingebucht werden (von Spezialveranstaltern wie ETI einmal abgesehen). Für die Menschen in Ägypten (und unsere Freunde und Geschäftspartner) ist das Ausmaß allerdings noch nicht abzusehen...

von Peter Hinze, 16.08.13, 21:06
Es ist Zeit, dass die Reiseindustrie sich auch einmal selbst hinterfragt, und nicht immer Schuldige in anderen Branchen oder der Politik sucht. Es gibt aktuell kein Argument für einen Ägyptenurlaub. Wirtschaftliche Sorgen der Reisebüros dürfen nicht dazu verleiten, die Lage schön zu reden. Ägypten ist aktuell kein Reiseziel. Ohne Einschränkungen. So schön blau und ruhig kann das Rote Meer gar nicht sein. Alles andere wäre fahrlässig.

von Robert, 18.08.13, 11:42
Bei einer am Freitag ausgesprochenen Reiseabsageflut kann sich ein unbeteiligter nicht vorstellen was da an unbezahlter Arbeit auf die Reisebüros zukommt, zumal die Büros von den Veranstaltern größtenteils im Stich gelassen werden. Es kann sich jedoch auch jeder denken das nach der Griechenland-, Türkei-, Zypern-, Tunesien- und nun auch der Ägyptenflaute in diesem Jahr alle Reiseveranstalter überleben werden. Es wird dieses Jahr ein Herbst voller großer Ereignisse.

von Horst, 18.08.13, 21:02
Was man hier teilweise liest ist erschreckend! Da steht der eigene Profit und die Minimierung von Arbeit im Fokus? Die Branche ist mittlerweile so versaut... Sicher, die Urlauber finden das super, bewacht vom Militär "entspannt" die Sonne genießen. Die eigenen Kinder noch dabei, bestimmt ein total harmloses und angenehmes Gefühl. Ich verstehe ja, dass viele Reisebüros am Existenzminimum arbeiten, aber es ist jetzt schon besser, sich von den Urlaubsländern Nordafrikas zu verabschieden. Religion und Staat müssen getrennt sein, Islamisten dürfen keine entscheidende Rolle in der Politik spielen. Und wenn an einem touristischen Job 2 Großfamilien ihr Dasein fristen dann sieht man, dass es an Bildung, Forschung, Innovationen und Weiterentwicklung gerade in muslimisch gelenkten Staaten fehlt. Da wird jede Entwicklung und jegliche Emanzipation von ewig Gestrigen und religiösen Machthabern im Keim erstickt. Dann nur noch Touristik als Wirtschaftszweig? Ich wünsche mir sehr, dass diese Menschen es schaffen, die Fußfessel "radikalisierter Islam" zu sprengen. Da muss man sich von kostenlosen Inforeisen und journalistische for free Reisen in diese Länder eben mal 10 Jahre verabschieden. Und auch von allem Umsatz aus diesen Ländern...Herrschaftszeiten!

von Wolfgang Hoffmann, 19.08.13, 10:12
die berechtigte oder unberchtigte Emotionalisierung der Lage in Ägypten darf nicht auf uns, den Vertrieb übergreifen. Wir sind im Sinne unserer Kunden unterwegs. Und da haben wir unterschiedlichste Gründe, die wir uns anhören müssen. Kunden mit 2 kleinen Kindern würden zwar fliegen, aber die Großeltern würden dann Zuhause vor Angst sterben. Die haben nämlich das Bild der Medien vor Augen und können nicht differenzieren. Welche Rolle spielen wir dann? Als kundenorientierte Dienstleister & Mittler können wir da nur sachlich uund professionell reagieren. Um alles ander muss sich Ägypten selbet kümmern, oder im Zweifelsfall die Weltgemeinschaft. Aber nicht wir!

von Jürgen Barthel, 19.08.13, 10:30
Keine Emotionalisierung? Ich denke, der Tourismus ist hochemotional. Differenzierung ist schwierig, letztlich ist das aber eine Frage, die sicherlich jeder für sich selbst beantworten muss und das betrifft nicht nur Ägypten! Warum fliege ich in ein bestimmtes Reiseziel? Gibt es Alternativen? Und für uns: Was empfehle ich meinen Kunden? Schicke ich sie in ein "Risikoreiseziel"? Das kann auch Florida in der Hurrikansaison sein. Wenn's der Kunde will... Aber es ist auch eine gute Beratung, wenn ich auf die Risiken hinweise. Sorry, in Ägypten wie auch Tunesien geht es um den Preis. Aber Massentourismus hat Vor- und Nachteile - und ein radikaler Islamismus ist da nur ein Aspekt unter vielen. Für Ägypten: Was jetzt? Sind die Muslime alle Böse? Sind die Muslimbrüder (als Fraktion) Terroristen oder Märtyrer? Wer hat Recht? Und soll mir das als Tourist egal sein, so lange ich mein All-Inclusive am Roten Meer geniesse? Jeder Tourist macht einen Unterschied. Ist es besser oder schlechter für Ägypten wenn ich Touristen nach Ägypten schicke? Negieren, dass dies Auswirkungen im Land hat hilft nicht. Denn WIR SELBST sind im Zweifelsfall die Weltgemeinschaft, bzw. Teil davon. Keine "Emotionalisierung"? Doch! Denn JEDER entscheidet die Fragen für sich selbst und emotional. Nur wir nicht?

von Wolfgang Hoffmann, 19.08.13, 11:43
...na, dann hier mal ein paar emotionale Verkaufshilfen zur Auswahl: - da muss man Zeichen setzen und gerade jetzt dem Land mit seinem Urlaub helfen - überall ist es gefährlich, man schaue sich nur Afghanistan an oder: - da weiß man ja nie, ob der Koch im Hotel nicht ein Schläfer ist - wer weiß, ob man da rechtzeitig wieder raus kommt Je nach Wahrnehmungszustand lässt sich das etwas variieren.

von Mokhtar El Khatib, 21.08.13, 11:42
Hallo an alle Freunde in Deutschland: Als Ägypter der in der Touristik arbeitet und gleichzeitig mit Deutschland moralisch und geschäftlich verbunden ist, kann ich nur sagen, was wir die Ägypter hier über das Verhalten der Deutschen wahred dieser Krise sagen. Ich rede hier nicht politisch , sondern menschlich , weil Deutschland und die Deutschen den Ägyptern immer von großer Bedeutung sind. Wenn man ein Beispiel für Fairness dann sind die Deutschen. wenn man ein Beispiel für Ordnung sucht dann sind die Deutschen. Wenn man ein kultiviertes Verhalten sucht, dann sind die Deutschen. Wenn man Geschäftspartner sucht, dann sind die Deutschen. So denken die Ägypter immer von den Deutschen und erhoffen gleichzeitig viel von den Deutschen. wir hatten oft Krisen in der Touristik in Ägypten und Deutsche Veranstalter haben Flüge gestoppt, aber wir hatten dafür immer Verständnis gehabt . Diesmal sind die Ägypter enttäuscht von Ihren Freunden , Ja Freunde , weil Ihr immer unsere Freunde wart , ja enttäuscht , wissen Sie warum 01. weil wir sehen dass diese Entscheidung nur politisch ist. Deutsche Politik folgt hier der Amerikanischen und ist gegen was in Ägypten am 30.06 passiert. Ob es Putsch oder Revolution wen bestraft Deutschland wenn Deutsche nicht nach Ägypten kommen. Sicher nicht die ägyptische Regierung , sondern die jenigen die kleinen Arbeiterinnen und Arbeiter in allen touristischen Zielen ,die für sich und für Familien sorgen. Wissen Sie wie viel Arbeitsplätze retten Sie damit? Wissen Sie wie viele Arbeitsplätze durch deutsche Tourismus geschaffen sind?. 02. Wir sind enttäuscht, weil Hurghada, Sharm und Marsa Alam sind momentan viel sicherer als vorhin . Echt wir fühlen uns am Roten Meer viel sicherer als vor dem 30.06.Das ist die Wahrheit. Polizei ist mehr auf den Straßen , als vorhin. Wir die hier leben . ist uns die Sicherheit der Touristen mehr bewusster als vorhin. Daher sehen wir keinen Grund , warum die Deutschen nicht kommen.03 Der Tourismus am Roten Meer ist mit Deutschland und Deutschen sehr eng verbunden. Er ist das Baby von den Deutschen und wir können es nicht erwarten, dass man sein Baby so alleine in der Krise lässt. Denken Sie bitte nicht, dass die Sicherheit unsere Gäste nicht so wichtig ist, umgekehrt , die Sicherheit der Gäste ist uns am wichtigsten , daher reden wir bewusst über Tourismus am Roten Meer und nicht in Kairo , Delta oder am Nil. Wahre Freunde findet man immer im not. Wahre Freunde braucht man immer in Not. Deutsche sind immer unsere Freunde gewesen , daher möchten wir Euch bitten, lässt uns nicht im Stich.

von Jürgen Barthel, 22.08.13, 13:52
Um meine Meinung nochmals klar zu stellen. Ich bin nicht FÜR, aber eben auch nicht GEGEN Reisen. Ich bin aber dagegen, das jetzt zu instrumentalisieren. Ich habe viele muslime Freunde, genauso wie russische, amerikanische, jüdische, atheistische, schwule und heterosexuelle. Es gibt radikale Deutsche (Hooligans, NPD, etc.) und Christen. Es gibt hier wie dort Verbrechen einzelner und der Regierungen (USA Snowden/Manning, Russland Navalny, Deutschland Abgeordnetenbestechung). Es gab vor einigen Jahren eine Statistik, da war Frankfurt die kriminellste Stadt in Europa (auf Einwohner). Ich wohnte dort, ich fühlte mich sicher und nie bedroht... Darf ich noch nach Russland reisen? Nach Amerika? Oder eben: Nach Ägypten? Das ist nicht "sachlich", das ist hochemotional. Und das muss jeder für sich selbst entscheiden. Und kann dann - aus seiner persönlichen Sicht - für oder gegen Reisen nach Ägypten argumentieren. Ist es "sachlich" richtig, dass es in Hurghada ruhig ist? Was, wenn sich das morgen ändert? So etwas nennt sich Risikoabschätzung. Wenn ich diese gemacht habe, kann ich auch in die "Risikogebiete" reisen.

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