Karriere

Tipps für die perfekte Online-Bewerbung

Bewerbungen per E-Mail oder Online-Formular gehören heute zum Alltag. Doch auch hier müssen Bewerber Standards beachten.

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von Astrid Schwamberger, 06.04.2016, 09:10 Uhr
Foto: Thinkstock

Bewerbungen per E-Mail oder Formular auf der Firmen-Website ersetzen zunehmend die Postvariante. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen haben weniger Verwaltungsaufwand, Bewerbern ersparen sie Kosten für Material und Porto.

Was natürlich nicht heißen darf, eine Online-Bewerbung mit weniger Sorgfalt zu erstellen als eine klassische Bewerbungsmappe aus Papier. Rechtschreibfehler, Smileys und Abkürzungen im Chat-Stil etwa sind auch in der Online-Variante verpönt. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Dos und Don’ts, die Bewerber beachten sollten.

Die erste Stolperfalle: die eigene E-Mailadresse. Zuckerschnute23@gmx.de ist zum Beispiel unangemessen. „Kosenamen, die im Freundeskreis verwendet werden, wirken einfach nicht seriös“, sagt Bewerbungsberaterin Maja Skubella (www.karriereundentwicklung.de). Sind Zahlen im Spiel, landen die Mails oft im Spam-Filter. Die Expertin aus Hamburg empfiehlt deshalb eine Adresse, die aus Vor- und Zuname zusammengesetzt ist. Personaler wissen dann direkt, mit wem sie es zu tun haben.

Zum ersten Eindruck trägt auch die Betreffzeile bei. Dort steht, auf welche Stelle sich der Bewerber bezieht. Noch besser findet Maja Skubella, wenn er ein Adjektiv voranstellt, das Interesse weckt: „Motivierter Produktmanager für die Stelle mit der Referenznummer 123“. Schlimmster Fauxpas wäre indes, die Betreffzeile leer zu lassen, sagt Maja Skubella. Insbesondere wenn Unternehmen gleichzeitig mehrere Stellen ausschreiben, müssen Personaler die eingehenden E-Mails auf Anhieb zuordnen können.
 
Gründlichkeit ist auch beim Kopieren von Textteilen notwendig, um zu vermeiden, dass die Berufsbezeichnung aus der Stellenanzeige nicht vollständig einkopiert wird. „Das wirkt wie der berühmte Kaffeefleck auf der Bewerbungsmappe“, mahnt die Expertin.
 
Wie jede klassische Bewerbung enthält auch die E-Mail-Variante ein Anschreiben und weitere Unterlagen. Die beste Lösung umfasst Anschreiben, Deckblatt mit Kurzprofil und einkopiertem, zirka sechs mal vier Zentimeter großem Digitalfoto sowie Lebenslauf mit eingescannter Unterschrift in Königsblau im PDF-Format. Zeugnisse und relevante Zertifikate bündelt man am besten in einem weiteren PDF. So bleiben alle Formatierungen erhalten. Die Datei wird mit dem eigenen Namen benannt, damit die PDFs zuzuordnen sind. „Insgesamt sollte der Anhang maximal vier MB haben“, sagt Maja Skubella. Größere Datenmengen würden meist nicht akzeptiert.

Diese Online-Tools helfen weiter

Großer Anhang: Wer mehr als vier MB anhängen möchte, kann seine Dateien in einen Online-Datenspeicher wie beispielsweise Dropbox oder Google Drive hochladen und mit einem Zugriffslink darauf verweisen.

Dokumente komprimieren: Mithilfe von PDF-Programmen lässt sich die Größe von PDF-Dateien verkleinern. Den bekannten Adobe Acrobat gibt es in einer Testversion allerdings nur für 30 Tage kostenlos.

Infografiken erstellen: Wer sich bei einem modernen Unternehmen oder Start-up bewirbt, kann Infos aus seinem Lebenslauf grafisch aufbereiten. Im Netz gibt es dazu eine Reihe von Tools, etwa Visualize.me.

 
 
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