Neue Mitarbeiter

So locken die Portale

Kreuzfahrtportale wie Ehoi oder Dreamlines buhlen um gute Mitarbeiter in ihren Call Centern. Denn die Vermittler bieten Seereisen zwar online an, gebucht wird aber größtenteils bei den ausgebildeten Beratern am Telefon.

30.05.2018, 11:11 Uhr
Neue Perspektiven: Portale wollen den Job im Service Center aufwerten.
Foto: Getty Images

Da es Detlev Schäferjohann, Gründer und Geschäftsführer von Ehoi, schwerfällt, Reiseverkehrskaufleute nach Frankfurt zu locken, geht er jetzt ungewöhnliche Wege der Mitarbeiterrekrutierung: Er bietet Anstellungen im Homeoffice und flexible Arbeitszeitmodelle. Bevor die Mitarbeiter zu Hause loslegen, erhalten sie eine zweiwöchige Schulung bei Ehoi in Frankfurt. Denn für Schäferjohann ist es entscheidend, dass auch die Heimkräfte Teil des Teams werden. „Wir wachsen stark, würden aber viel schneller wachsen, wenn wir mehr Mitarbeiter hätten“, erläutert Schäferjohann. Wichtig sei, dass die Service-Qualität nicht unter dem Wachstum leide. „Im Januar wurden wir von Kunden geradezu überrannt.“ Dieses Thema treibt auch Felix Schneider, Gründer von Dreamlines, um. Er will den Kreuzfahrtexperten in seinem Unternehmen deshalb Karriereperspektiven bieten. Schneider wehrt sich vehement gegen den Begriff Call Center. „Es geht darum, das Reisebüro neu zu erfinden und Online mit den besten Offline-Eigenschaften zu verknüpfen“, sagt der Geschäftsführer. Da Dreamlines über Standorte in elf Ländern verfügt, können die Cruise Berater auch mal einige Monate in Frankreich oder Australien verbringen. Felix Schneider: „Durch unsere Größe können wir verschiedene Karrierewege bieten, zum Beispiel die Spezialisierung auf bestimmte Reedereien oder das Führen von Teams.“

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