Karriere ohne Studium

Aufstiegschancen nutzen

Eine neue Studie zeigt Wohl und Wehe der Tourismusberufe: Zwar verdienen Touristiker mit Berufsausbildung so schlecht wie nur wenige andere Berufsgruppen. Dafür bietet die Branche gute Chancen für eine Karriere auch ohne Studium.

24.08.2016, 15:52 Uhr
Touristikjobs: Zusatzqualifikation macht sich bezahlt.
Foto: FTI

Die Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat ermittelt, wie viel Beschäftige im Durchschnitt in ihrem gesamten Arbeitsleben verdienen, je nach ihrem Berufsabschluss und dem Anforderungsgrad ihrer Tätigkeit. Dazu hat das IAB Daten aus der jüngsten Beschäftigten-Historik verwendet, in die Meldungen für die Sozialversicherung einfließen.

Beschäftige in den Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen verdienen mit Berufsausbildung im Schnitt 1,04 Mill. Euro Brutto-Lebensentgelt. Weniger verdienen nur Angestellte in den Reinigungsberufen – mit Ausbildung (968.000 Euro). Auf das drittniedrigste Lebensentgelt kommen Land-, Tier- und Forstwirtschaftsberufe mit 1,07 Mill. Euro. Im Vergleich dazu: Angestellte im Bereich IT und Kommunikation, Handel und Vertrieb sowie Technik und Produktion verdienen alle über 1,9 Mill. Euro Brutto-Lebensentgelt.

Die Daten zeigen auch, dass Spezialisten in der Touristik – also Angestellte mit Ausbildung und Zusatzqualifikation wie dem Tourismusfachwirt – etwas mehr Brutto-Lebensentgelt bekommen als Akademiker im gleichen Metier. Die Spezialisten verdienen in ihrem Berufsleben 1,307 Mill. Euro. Akademiker kommen auf 1,302 Mill. Euro. In der Branche zählt also, wie anspruchsvoll die Aufgabe ist, nicht zwingend die Qualifikation. Aber: Auch unter den Spezialisten können Akademiker sein.

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