Jobrad

Pedale statt PS

Das Reisebüro Gleisnost in Freiburg hat sportliche Mitarbeiter. Über die Hälfte der 30 Kollegen kommen mit dem Fahrrad zur Arbeit.

23.08.2018, 10:20 Uhr
Foto: Jobradler

Natürlich auch der Chef Siegfried Klausmann: „Wir leben schließlich in einer Fahrradstadt“, schmunzelt er. Und so gibt es in seinem Reisebüro geleaste Dienstfahrräder als besonderer Bonus. Sieben Kollegen haben bereits so ein neues Fahrrad bekommen, in Zukunft werden es noch mehr, schätzt er. „Das Angebot kommt sehr gut an.“

Die Abwicklung übernimmt der DienstradleasingAnbieter Jobrad. Das Modell: Mitarbeiter suchen sich ein Fahrrad nach ihren Wünschen aus. Gegenüber einem Direktkauf spart man deutlich, weil das Dienstrad lediglich nach der EinProzentRegel versteuert wird. Der Arbeitgeber least das Rad und überlässt es dem Mitarbeiter zur freien Nutzung. Im Gegenzug behält er einen kleinen Teil des Bruttogehalts des Arbeitnehmers ein und bedient damit die Leasingrate.

„Früher war es üblich, dass Arbeitgeber Diensträder zwar ermöglichten, es durfte aber nichts kosten“, sagt Jobrad Gründer Ulrich Prediger. Das habe sich geändert. „Bei uns bezuschussen mehr als 80 Prozent der Arbeitgeber das Leasingmodell, indem sie einen Teil der Rate oder Kosten für ServiceOptionen wie Inspektion oder Full Service übernehmen.“ Bundesweit bieten rund 7500 Arbeitgeber das JobradModell, darunter auch Deutsche Bahn und DER Touristik. Die Vorteile sind klar: Diensträder brauchen weniger Platz als Dienstwagen, sind umweltfreundlich und machen fit. Prediger: „Mitarbeiter, die regelmäßig zur Arbeit radeln, sind nachweislich weniger krank.“ www.jobrad.org

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