Förderung

Leichter an mehr Bafög kommen

Ab 2016 wird es für Schüler und Studenten mehr Bafög geben. Auch der Kreis der Geförderten soll erweitert werden, denn die Elternfreibeträge steigen.

24.07.2014, 10:46 Uhr
Jeder vierte Student erhält Bafög.
Foto: Thinkstock

Vor vier Jahren gab es zum letzten Mal eine kleine „Lohnerhöhung“ für Schüler und Studenten. Jetzt kündigte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka eine Erhöhung der Bedarfssätze um sieben Prozent ab 2016 an. Dabei geht es nicht nur um die Unterstützungsleistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög).

Zusammen mit der höheren Unterstützung steigen auch die Zuverdienst- und Vermögensfreibeträge der Empfänger. Auch studierende Eltern bekommen mehr Geld für ihr Kind. Dadurch, dass auch die Einkommensfreibeträge für die Eltern der Geförderten um sieben Prozent angehoben werden, wird sich der Kreis der Begünstigten erhöhen. Schätzungen gehen davon aus, dass mit der Reform rund 110.000 Schüler undStudentenzusätzlichbafögberechtigtwerden.

2013 wurden knapp 3,2 Mrd. Euro an Bafög-Unterstützung ausgezahlt. Pro Monat erhielten die Berechtigten rund 400 Euro. 2012 gab es knapp eine Million Bafög-Bezieher. Unter den Studenten profitierte etwa jeder Vierte von der Unterstützung.

Die Ausbildungsförderung war bislang allein Ländersache, nächstes Jahr geht sie in die Hoheit des Bundes über. Im Einzelnen sieht das neue Bafög ab 2016 folgende Sätze vor:

Maximale Förderung: 735 Euro (bislang 670 Euro).
Wohnzuschuss: 250 Euro (224 Euro).
Kinderzuschuss: 130 Euro.
Zuverdienst: 450 Euro (400 Euro).
Vermögensfreibetrag: 7500Euro (5200Euro).

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