DRV-Umfrage

Arbeiten statt Daddeln

Wie nutzen Geschäftsreisende den Leerlauf vor Terminen oder der Weiterreise? Eine Umfrage des DRV offenbart den Lieblings-Zeitvertreib auf Geschäftsreise.

von Jan-Aslak Stannies, 06.01.2014, 09:00 Uhr
Bu¨ro dabei: Auf Dienstreise wird freie Zeit gerne mit beruflichen E-Mails vertrieben.
Foto: Thinkstock

Sie sitzen u¨berall in Flughafenterminals und Bahnhofslounges: Ma¨nner und Frauen in ihren dunklen Business-Ru¨stungen, mit dem Laptop auf dem Schoß, in das schnell noch eine E-Mail getippt wird, bevor das Boarding beginnt.

Wahlweise unterhalten sie ihre Umwelt mit Gespra¨chsfetzen wie „Frag dazu mal den Mu¨ller“ oder „Ich schicke dir das gleich per Mail“. Wartezeit auf Gescha¨ftsreisen wird am liebsten mit beruflichen Dingen vertrieben. Das belegt eine Umfrage des Deutschen Reiseverbandes (DRV) unter 100 Fu¨hrungs- und Fachkra¨ften: Mehr als die Ha¨lfte von ihnen nutzt den Leerlauf vor Terminen oder der Weiterreise fu¨r E-Mails (56 Prozent), um etwas vom To-do-Stapel wegzuschaffen.

Viele telefonieren auch mit Kollegen, bereiten Pra¨sentationen vor oder studieren Akten, bevor sie auf die Idee ka¨men, Zeitung zu lesen oder shoppen zu gehen, was 43 Prozent der Befragten machen. Immerhin: Private Telefonate stehen auf Platz 3 der Zeitvertreiber. Theoretisch ko¨nnte es damit A¨rger mit dem Chef geben: Denn wenn man unterwegs die Wahl zwischen beruflichen E-Mails oder einem guten Buch hat und sich fu¨r Letzteres entscheidet, ko¨nnte die Reisezeit als Ruhezeit gelten – und muss womo¨glich nachgearbeitet werden.

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