Arbeitszeugnisse

„Ein sinnfreies Ritual“

Jeder Beschäftigte in Deutschland hat den Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, wenn er das Unternehmen verlässt. Oft stellen Chefs ein qualifiziertes Zeugnis mit Bewertung aus. Aber wie aussagekräftig können die sein, wenn der Chef wohlwollend formulieren muss, um einen Rechtsstreit zu vermeiden?

02.05.2016, 09:42 Uhr
Foto: Fotolia

Eine Studie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena kommt jetzt zu dem Schluss: „Arbeitszeugnisse sind über weite Strecken zu einem relativ sinnfreien Ritual mutiert, das nur Geld und Zeit frisst.“ Statt einheitlicher Formulierungen, herrsche vielmehr „babylonische Sprachverwirrung“. 49,5 Prozent der Zeugnisse würden von ungeschultem Personal verfasst und auf der anderen Seite oft nur oberflächlich zur Kenntnis genommen. Entlarvend: Nur die Hälfte der Firmen schätzt die Aussagekraft ihrer selbst ausgestellten Zeugnisse als hoch ein.

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