Trauminseln

Hawaii – Naturschatz im Pazifik

Hier lebt der Aloha-Spirit: Auf Hawaii erleben Besucher freundliche Menschen und grandiose Naturkulissen. Der dritte Teil der TravelTalk-Serie!

von Iris M. Köpke, 04.01.2011, 16:57 Uhr
Bitte zurücklächeln: Die Menschen auf Hawaii sind für ihre Freundlichkeit bekannt.
Foto: HTA/Tor Johnson

Lage: Die Inselkette liegt im Pazifischen Ozean, rund 3.700 Kilometer vom amerikanischen Festland (Kalifornien) entfernt. Insgesamt gehören 137 Inseln zu Hawaii, von denen jedoch nur wenige bewohnt sind.

Hinkommen: Am einfachsten geht’s über Los Angeles oder San Francisco, aber es gibt auch Verbindungen über Vancouver (mit Air Canada) oder Asien. Die Anreise nach Hawaii dauert rund 20 Stunden – und das ist nur die reine Flugzeit. Es gibt immer mindestens einen Zwischenstopp, entweder auf dem amerikanischen Festland oder in Ostasien. Die meisten Flüge gehen nach Honolulu auf O’ahu (HNL), von dort aus fliegt man mit kleinen lokalen Fluggesellschaften wie Hawaiien Airlines weiter zu den anderen Inseln. United fliegt auch Lihue (Kaua’i), Kahului (Maui) und Kona (Hawai’i) direkt an. Eine Verbindung nach Kahului (über Dallas und San Jose) hat auch American Airlines im Flugplan.

Bislang konnten Hawaii-Besucher die Lavaströme des Vulkans Kilauea nur per Helikopter bestaunen. Jetzt gibt es neue Bootstouren zu dem Naturschauspiel.
Foto: HTA/Tor Johnson
Highlights: Jede der sechs Hauptinseln hat einen ganz eigenen Charakter. Allen gemeinsam ist die spektakuläre Natur. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen der berühmte Waikiki Beach auf O’ahu, die Riesenwellen von Maui, der Vulkan Kilauea, der seit 26 Jahren unablässig glühende Lava spukt, die 76 Meter hohen Moaula Falls und der Waimea Canyon auf Kaua’i. Der ist so groß, dass er oft als „Grand Canyon des Pazifiks“ bezeichnet wird. Zu den touristischen Höhepunkten gehört das 30-tägige Hawai’i Island Festival, bei dem mit Paraden, Tänzen und kulinarischen Genüssen die polynesische Kultur der Inselkette zelebriert wird. Viele Besucher schätzen auch das bunte Nachtleben von Honolulu.

Hoteltipps: Das Hilton Waikiki Prince Kuhio (O’ahu) liegt nur wenige Gehminuten vom weltberühmten Waikiki Beach entfernt. Die 601 frisch renovierten Gästezimmer sind mit exotischen Materialien eingerichtet und mit typisch hawaiianischen Mustern dekoriert. Das Kaanapali Beach Hotel (Maui) legt großen Wert auf hawaiianische Traditionen. So gehört zum Anwesen ein traditionelles Kanu, das Hotelangestellte aus dem gespendeten Baum einer hawaiianschen Familie bauten und nach deren verstorbenem Sohn benannten. Das Kulturprogramm „Po’okela“ des Hotels hat bereits Auszeichnungen erhalten.

Unbedingt miterleben sollte man eines der vielen kulturellen Feste der Hawaiianer.
Foto: HTA/Tor Johnson
Unbedingt einpacken: Regenschirm – auf Grund der tropischen Lage gibt es fast täglich einen kleinen Schauer. Und eine warme Jacke: In höheren Lagen wie dem Volcanoes National Park kann es durchaus kühl werden. Wer nicht nur am Strand entspannen will, sollte auch an bequeme Wanderschuhe denken.

Unbedingt merken: Die komplizierten Namen der sechs wichtigsten Inseln: Hawai’i (Big Island), O’ahu, Maui, Lana’i, Kaua’i und Moloka’i. Hauptreisezeitraum ist Juli/August und Dezember/Januar. Hier ist frühzeitiges Buchen von Unterkünften und Flügen zwischen den einzelnen Inseln superwichtig! Nur auf O’ahu gibt es öffentliche Verkehrsmittel, für die anderen Inseln macht ein Mietwagen also absolut Sinn.

Buchbar bei: Dertour, FTI, Meier’s Weltreisen, Canusa Touristik, America Unlimited

Nächste Folge am 6. Januar: Malediven

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