Reisebüros

Außendienstler willkommen!

Gute und regelmäßige Kontakte zur eigenen Zentrale, zu Veranstaltern und Leistungsträgern sind wichtig für Dein Geschäft. Mach mehr aus den Besuchen der Außendienstler – mit unseren Tipps für die Vorbereitung und das Gespräch.

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von Julia Reiss, 07.02.2011, 10:35 Uhr
Foto: Stockbyte

„Das wär’s jetzt, oder?“, sagt Marlies Lorenzen und schaut zu ihren Kollegen. Das Team aus dem Thomas Cook Reisebüro in Flensburg sitzt am runden Besprechungstisch im Büro des Chefs. Sie haben sich gerade auf den Besuch von zwei Außendienstlern in der kommenden Woche vorbereitet. Die Liste mit Punkten, die angesprochen werden sollen, ist lang. „Ein guter Kontakt zu den Vertretern der Veranstalter wird bei uns großgeschrieben“, sagt Lorenzen. Daher werden die Gespräche mit Außendienstlern möglichst immer vor- und nachbereitet.

„Das ist der Idealfall“, weiß Marina Schöbel. Sie arbeitet seit fast 17 Jahren als Bezirksverkaufsleiterin für Thomas Cook. „Ich gehe in jedem Gespräch individuell auf das jeweilige Büro ein. Das fällt leichter, wenn die Mitarbeiter mir auch Input geben“, sagt sie. Das können Probleme oder Reklamationen sein, aber auch Detailfragen zu Produkten oder Wünsche des Büros an den Veranstalter. Auch technische Schulungen und Beratung in Marketing-Ideen stehen regelmäßig auf der To-do-Liste von Marina Schöbel.

Ein persönlicher Kontakt zwischen Reisebüro und Außendienstler kann sehr fruchtbar sein. Es handelt sich um eine wechselseitige Beziehung. Der Mitarbeiter profitiert vom Produktwissen des Vertreters, bekommt Tipps und Hilfe. Dieser wiederum bleibt durch die Verbindung zum Reisebüro auf dem Laufenden, welche Produkte gut oder schlecht ankommen und wie die Zusammenarbeit mit Agenturen verbessert werden kann.

Sie mag den Kontakt zu Expis: Außendienstlerin Marina Schöbel (Mitte) mit Reisebüro-Mitarbeitern.
Foto: Puchmüller

Als eine Art Filter sieht sich Marina Schöbel. Die Anforderungen an die Büros seien in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Die Mitarbeiter werden mit Informationen überfrachtet – nicht zuletzt durch das Internet. Außerdem seien die Kunden heute besser informiert als früher. In konkreten Fällen kann die Außendienstlerin mit direkten Angeboten schnell helfen.

Obwohl Marina Schöbel mehrere Hundert Agenturen betreut, kennt sie sehr viele Büros persönlich und hat zu den meisten davon ein enges Verhältnis. Das ist nicht immer so, es gibt auch Kollegen, die nur kurz ihre Flyer und Visitenkarte abgeben und gleich wieder weg sind. Anders herum gibt es auch Büros, in denen kein Interesse besteht.

Marlies Lorenzen aus Flensburg weiß die Besuche sehr wohl zu schätzen: „Im persönlichen Gespräch kommt man mit Problemen meist weiter als mit einem Anruf in einem anonymen Service Center.“ Auch konkrete Kundenanfragen klärt sie lieber direkt.

Nicht nur bei schwierigen Themen ist ein guter Draht zu den Verkaufsleitern hilfreich. Schließlich haben sie auch ein Wort mitzureden, wenn es um die Platzvergabe bei Info-Reisen geht oder das Verteilen von Goodies wie etwa besonderen Peps.

Auf den nächsten Seiten: Tipps für ein effektives Gespräch sowie eine Checkliste für eine optimale Vorbereitung!

 
 
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