Lateinamerika

Für Mexiko geht es bergauf

Das mittelamerikanische Land hat einige harte Jahre hinter sich, musste die Schweinegrippe und Drogenkriege überstehen. Doch die schlechten Zeiten sind vorbei.

von Cathrin Lührs, 21.03.2011, 16:45 Uhr
Foto: FVA

Der Tourismus im Land zieht wieder deutlich an. Insgesamt reisten 2010 22 Millionen ausländische Touristen nach Mexiko, das sind 4,4 Prozent mehr als noch 2009. Deutschland liegt derzeit im Mittelfeld der wichtigsten Quellmärkte und kann ein Plus von 16 Prozent vorweisen. 163.000 Deutsche buchten im vergangenen Jahr Urlaub in Mexiko.

Und auch, wenn die Drogenkriege im Norden des Landes noch immer anhalten, beeinträchtigen sie den Tourismus nicht. „Die Kämpfe an der Grenze zu den USA sind weit entfernt von den touristischen Zielgebieten“, erklärt Gloria Guevara Manzo, Tourismusministerin von Mexiko.

2011 soll ein gutes Jahr für den Tourismus werden. Das Budget wurde aufgestockt und umfasst jetzt rund 700 Millionen US-Dollar. Mit diesem Geld sollen unter anderem auch die neuen touristischen Routen vermarktet werden, die Mexiko aufgelegt hat. Themen sind unter anderem die Kolonialstädte, Kultur, Natur sowie Kulinarisches. Auch die Maya-Kultur soll stärker in den Blickpunkt der Urlauber gerückt werden. Zudem soll laut Ministerin Manzo Geld in die Ausrüstung von Museen und die Aufhübschung von Häuserfassaden gesteckt werden.

Hilfe bekommt die Ministerin in diesem Jahr übrigens aus dem ganzen Land: 2011 wurde zum „Jahr des Tourismus“ erkoren. Auf jedem offiziellen Briefkopf prangt das Logo des Tourismusministeriums. Außerdem sind allen Ministerien angehalten sich Gedanken zu machen, wie es zur Entwicklung des Tourismus beitragen kann. Bei soviel Tatendrang kann es für Mexiko nur bergauf gehen.

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