Zwei Tote

Schweres Unwetter sucht spanische Mittelmeerküste heim

Nach den Balearen gab es nun schwere Unwetter an der spanischen Mittelmeerküste. Zwei Menschen kamen ums Leben.

Das schwere Unwetter über dem westlichen Mittelmeer hat nach den Balearen nun die spanische Festlandküste heimgesucht. In der Provinz Alicante kamen zwei Menschen ums Leben, wie spanische Medien berichteten. Die 70 Jahre alten Eheleute seien in der Gemeinde Caudete in ihrem Auto von den Fluten mitgerissen worden.

In der Gemeinde Ontinyent in der Provinz Valencia trat ein Fluss über die Ufer, 40 Einwohner wurden aus den Fluten gerettet und 150 weitere vorsorglich in Sicherheit gebracht. Die Wand einer Schule stürzte ein, Verletzte gab es dabei nicht. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1917 sei in Ontinyent so viel Regen gefallen, hieß es. An einem Strand in Dénia (Alicante) soll es einen kleinen Tornado gegeben haben, wie die Zeitung "El País" meldete.

Das Unwetter zog am Donnerstag von Valencia und Alicante weiter südwestwärts Richtung Murcia und Almeria. In Valencia wurde der Alarm am Mittag auf Gelb zurückgestuft, in den anderen drei Provinzen galt weiter Stufe Rot. In einigen Bereichen fielen den Berichten zufolge bis zu 200 Liter Regen in zwölf Stunden, das entspricht etwa einem Drittel des Jahresniederschlags in Berlin.

Das mit der Abkürzung DANA (Isoliertes Tiefdruckgebiet in großen Höhen) bezeichnete Unwetter hatte zuvor über den Balearen gewütet, Sachschäden hinterlassen und in Teilen der Insel Mallorca den Schulbeginn nach den Sommerferien verzögert.

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