Wirbelsturm

Taifun „Mangkhut“ nimmt Kurs auf die Philippinen

Ein Taifun bewegt sich auf die Philippinen zu. Der bislang stärkste Sturm in diesem Jahr könnte Sturzfluten und Überschwemmungen mit sich bringen. Millionen Menschen sind betroffen.

Ein starker Wirbelsturm bedroht Millionen von Menschen auf den Philippinen. Die Behörden forderten die Bewohner nördlicher Küstengebiete des Inselstaats auf, sich vor Taifun „Mangkhut“ in Sicherheit zu bringen. Der Sturm wirbelt derzeit mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 255 Kilometer pro Stunde im Pazifik und wird voraussichtlich am Samstag auf Land treffen, wie die philippinische Wetterbehörde mitteilte.

In Küstengebieten forderten die Behörden etwa 800.000 Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen. Notunterkünfte wurden eingerichtet. 4,3 Mio. Menschen leben direkt in jener Schneise, wo „Mangkhut“ voraussichtlich über die Philippinen ziehen wird. Etwa zehn Millionen Menschen leben nach Angaben des philippinischen Roten Kreuzes in der Gefahrenzone. In gefährdeten Gebieten könnte der Sturm Häuser umreißen und Sturzfluten sowie Überschwemmungen durch starke Regenfälle auslösen, sagte der Chef des Katastrophenschutzrates, Ricardo Jalad.

Jedes Jahr treffen etwa 20 Wirbelstürme auf den südostasiatischen Inselstaat. „Mangkhut“ ist der bislang stärkste in diesem Jahr. Am folgenschwersten war Taifun „Haiyan“ im Jahr 2013. Damals starben mehr als 6300 Menschen. (dpa)

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