Weitere Risikogebiete

Reisewarnung für Tirol, Tschechien und Luxemburg

Beschaulich, aber derzeit Corona-Risikogebiet: Innsbruck sollte nicht besucht werden.
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Beschaulich, aber derzeit Corona-Risikogebiet: Innsbruck sollte nicht besucht werden.

Immer größere Teile Europas sollten reisemäßig gemieden werden. Ihre Reisewarnungen dehnt die Bundesregierung nun auf weitere Länder und Regionen der EU aus.

Gerade erst hat die Bundesregierung 22 weitere Regionen in elf EU-Ländern auf ihre Risikoliste genommen, da folgen nur wenige Stunden später weitere Gebiete. Wegen der derzeit rasanten Ausbreitung des Corona-Virus in den Staaten der Europäischen Gemeinschaft und in anderen Ländern Europas kommen immer mehr Staaten unseres Kontinents auf den "Index".

Weiter betroffen ist Österreich: Wer in den Herbstferien einen Trip nach Tirol geplant hat, sollte diesen nun streichen. Nach Wien und Vorarlberg warnt das Auswärtige Amt nun auch vor Tirol mit der Landeshauptstadt Innsbruck. Weitere Bundesländer könnten folgen. So hat die Schweiz gerade erst ihre Reisewarnungen für die Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich ausgesprochen.

Ein Hoffnungsschimmer für die Herbstferien bleibt dennoch: Sollte die Zahl der Neuinfizierten in Österreich in den kommenden Tagen wieder unter die kritische Grenze von 50 pro 100.000 Einwohnern sinken, würde die Bundesregierung ihre Warnungen zurücknehmen.

Auch warnt Deutschland nun grundsätzlich vor Reisen nach Tschechien. Damit stehen in Europa nun drei komplette Länder auf der Risikoliste: Neben Tschechien sind dies Spanien und Luxemburg (siehe unten).

Bislang waren in Tschechien zwei der insgesamt 14 Regionen von der Reisewarnung noch ausgenommen. Inzwischen steigt die Zahl der Corona-Infizierten aber im ganzen Land in großem Tempo an.

Auch vor Reisen nach Luxemburg wird nun wieder gewarnt. Das kleine Land überschreitet klar die Zahl der "zulässigen" Neuinfektionen. Damit stehen nun alle drei Benelux-Länder auf der Liste der Risikogebiete. Belgien ist derzeit aber nur mit Brüssel vertreten, während in den Niederlanden vor großen Landesteilen samt der Städte Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht gewarnt wird.

Allerdings spricht nicht allein Deutschland Reisewarnungen aus – immer mehr europäische Länder lassen inzwischen auch keine deutschen Touristen mehr ins Land. Frisch dazugekommen sind Finnland, Litauen und Irland. Alle drei Länder setzen die Grenzwerte mit 25 Infizierten pro 100.000 Einwohnern deutlich niedriger als Deutschland an.

Vor allem Irland hat jedoch selbst große Probleme: Die Hauptstadt Dublin ist gerade erst zum Corona-Risikogebiet erklärt worden.
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