Wegen Corona

Berliner Sofitel am Kurfürstendamm ist pleite

Das Berliner Hotel Sofitel am Kurfürstendamm musste Insolvenz anmelden.
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Das Berliner Hotel Sofitel am Kurfürstendamm musste Insolvenz anmelden.

Das Fünf-Sterne-Haus gehört damit zu den prominentesten Opfern der Pandemie. In dem Hotel fanden etwa zu ITB-Zeiten viele Events der Reisebranche statt.

Als "Concorde Hotel" wurde das Haus vor 15 Jahren an Berlins Prachtstraße eröffnet, nun ist es zahlingsunfähig. Der Pächter HAB-Betriebs GmbH beantragte beim Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzverfahren.

Nach Angaben des Potsdamer Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff soll der Betrieb noch bis "mindestens Ende August" weitergehen, berichtet der "Tagesspiegel". Brockdorff wurde als Insolvenzverwalter eingesetzt. Er zeigt sich optimistisch, eine Lösung zu finden, so dass das Hotel auch nach dieser Zeit geöffnet bleiben kann.

Als Grund für die Insolvenz gibt er die Corona-Pandemie an. Zuvor habe das Haus Auslastungsraten von annähernd 90 Prozent gehabt. Diese lägen derzeit bei gerade einmal 25 Prozent. Im Sofitel in Berlin finden auch immer wieder Veranstaltungen der Reisebranche statt, etwa im Zusammenhang mit der ITB.

Die Marke Sofitel gehört dem französischen Accor-Konzern. Dieser unterhält mit den Betreibern des Berliner Hauses einen Management-Vertrag.

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