USA

Tropensturm fordert in Texas fünf Todesopfer

Ein Tropensturm hat in Texas zu massiven Überschwemmungen geführt. Häuser und Straßen in Teilen des Bundesstaats standen unter Wasser. Mittlerweile hat sich auch US-Präsident Trump zu Wort gemeldet.

Nach den schweren Überschwemmungen in Texas hat US-Präsident Donald Trump dem Bundesstaat umfassende Hilfe zugesagt. Die Regierung werde alle gewünschten Ressourcen zur Verfügung stellen und auch finanzielle Hilfe leisten, versprach Trump am Sonntag bei einem Besuch in Texas. Das habe er auch mit Gouverneur Greg Abbott besprochen. Ersthelfer hätten zahlreiche Leben gerettet und die Aufräumarbeiten liefen gut, sagte Trump.

US-Medienberichten zufolge kamen infolge der Überschwemmungen mindestens fünf Menschen ums Leben. Die Fluten waren vom Tropensturm "Imelda" ausgelöst worden, der Teile von Texas mit heftigem Wind und starken Regenfällen getroffen hatte. Mancherorts habe das Wasser meterhoch gestanden, hieß es. Sicherheitskräfte halfen, Hunderte Menschen in Sicherheit zu bringen. Rund 130 Personen wurden von der Nationalgarde aus potenziell lebensgefährlichen Situationen gerettet, wie die Behörden mitteilten. Der Gouverneur hatte wegen des Sturms am Donnerstag in mehreren küstennahen Bezirken den Notstand ausgerufen.

In der Umgebung der Großstadt Houston sowie in der Stadt Beaumont im Jefferson County seien drei Männer in ihren Autos von den Wassermassen überrascht worden und ertrunken, berichtete der Sender NBC unter Berufung auf die Polizei. Außerdem sei ein 19-Jähriger durch einen Stromschlag gestorben, als er versucht habe, ein Pferd in Sicherheit zu bringen. Ein weiterer Mann sei ertrunken in einem Graben gefunden worden.

Viele Bewohner flohen aus ihren Häusern und kamen in Notunterkünften unter, zahlreiche Straßen waren überflutet. Nahe Houston musste außerdem eine Brücke über den Fluss San Jacinto gesperrt werden, weil mehrere Lastkähne von ihren Anlegeplätzen losgerissen worden waren und einige der Schiffe gegen die Pfeiler stießen. Texas war erst vor zwei Jahren von den Ausläufern des Hurrikans "Harvey" schwer getroffen worden.

Trump war am Sonntag wegen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem indischen Premierminister Narendra Modi nach Texas gereist.

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