Urlaub verboten

Philippinen-Insel Boracay bleibt sechs Monate gesperrt

Beliebte Insel: Nach Boracay darf erstmal niemand mehr reisen.
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Beliebte Insel: Nach Boracay darf erstmal niemand mehr reisen.

Die beliebte philippinische Urlaubsinsel Boracay wird vom 26. April an sechs Monate lang für Touristen gesperrt. Hintergrund sind Hygienemängel.

Die Sperrung kündigt Regierungssprecher Harry Roque an. Präsident Rodrigo Duterte hatte die Insel im Februar wegen Hygienemängeln als „Kloake“ bezeichnet und mit einer Schließung gedroht. Boracay liegt etwa 310 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila und war 2017 vom Reisemagazin „Condé Nast Traveller“ zur schönsten Insel der Welt gewählt worden.

Eine Untersuchung ergab, dass viele Hotels ihr Abwasser samt Fäkalien direkt ins Meer leiten. Die Wasserqualität ist nach einem offiziellen Bericht jedoch immer noch so gut, dass beim Schwimmen keine Gesundheitsgefahr besteht. Während der Schließung sollen die örtlichen Tourismus-Unternehmen finanziell unterstützt werden. (dpa)

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