Unwetter in den USA

Tornado trifft Dallas empfindlich

Ein Unwettertief hat im Süden der USA erhebliche Zerstörung hinterlassen. Im texanischen Dallas wütete am Sonntagabend ein Tornado.

Der Wirbelsturm beschädigte laut US-Medien viele Wohnhäuser und Geschäfte im Norden der Metropole.

Im Netz veröffentlichte Aufnahmen aus Dallas zeigten den gewaltigen herabgesenkten Tornado-Trichter, der sich eine Schneise durch Stadtgebiete bahnte und erhebliche Schäden anrichtete. US-Medien berichteten unter Berufung auf Einsatzkräfte von mehreren Verletzten. Schwerverletzt oder getötet wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand.

Die Stadtverwaltung warnte vor Gewittern und rief die Anwohner in den betroffenen Gegenden auf, drinnen zu bleiben und sich von herabgestürzten Stromleitungen fernzuhalten. Mehrere Schulen blieben wegen erheblicher Schäden am Montag geschlossen. Mehr als 150.000 Haushalte waren allein in Texas nach Angaben des Portals "poweroutage.us" zeitweise ohne Strom.

Das Tief erstreckt sich sichelförmig durch mehrere Bundesstaaten im Süden und im Zentrum der USA. In Arkansas, dem nordöstlichen Nachbarbundesstaat von Texas berichteten Lokalmedien unter Berufung auf die Katastrophenschutz-Behörde von mindestens einem Toten. Der US-Wetterdienst warnte in mehreren Bundesstaaten vor möglichen Tornados oder schweren Gewittern.
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