Unesco Weltkulturerbe (mit Bildergalerie)

Kanarische Höhlensiedlung ist neue Weltkulturstätte

Zählt seit 1. Juli 2019 zum Weltnaturerbe: die Höhlensiedlung Risco Caido und die heiligen Berge auf Gran Canaria.
Orlando Torres Unesco
Zählt seit 1. Juli 2019 zum Weltnaturerbe: die Höhlensiedlung Risco Caido und die heiligen Berge auf Gran Canaria.

Auf den Kanarischen Inseln findet sich eine weitere Weltkulturstätte: Das Welterbekomitee der Unesco stufte das Höhlendorf Risco Caído und die heiligen Berge auf Gran Canaria als Weltkulturerbe ein.

Eingebettet in die Berglandschaft im Herzen Gran Canarias liegt die Höhlensiedlung Risco Caído. Das verborgene Höhlensystem diente den kanarischen Ureinwohnern seit dem 15. Jahrhundert als Wohnstätte. Davon zeugen die noch gut erhaltenen Getreidespeicher und Zisternen sowie alte Tempelanlagen. In den Tempeln Risco Caído und Roque Bentayga finden sich Spuren prähispanischer Kultur und deren religiösen Ritualen. Um diese Stätte für die Nachwelt zu erhalten, steht sie seit Kurzem unter dem Schutz des Weltkulturerbes.

Mit dieser Ernennung befinden sich nun insgesamt vier Weltkulturstätten auf den Kanaren. Bereits in die Liste aufgenommen wurden der Vulkan Teide-Pico Viejo und die Universitätsstadt San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa sowie der Garajonay-Nationalpark auf La Gomera.

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