Trotz "Trump-Effekt"

USA begrüßt gleichbleibende Zahl deutscher Touristen

Amerikanische Ikone: der Mount Rushmore in South Dakota mit den Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.
South Dakota Tourism
Amerikanische Ikone: der Mount Rushmore in South Dakota mit den Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.

Die USA bleiben ein beliebtes Reiseziel: Im vergangenen Jahr zählte das Land insgesamt 2,1 Mio. Besucher aus Deutschland.

Das war geringfügig mehr als im Jahr davor – 2017 waren es 2,08 Millionen. Diese Zahlen gab die Marketing-Organisation Brand USA auf der Reisemesse IPW in Anaheim bekannt.

Die Einreisezahlen der vergangenen Jahre wurden leicht korrigiert. Vor einem Jahr hatte sich herausgestellt, dass ausländische Besucher bei ihrer Einreise in die USA in bestimmten Fällen fälschlicherweise als US-Amerikaner gezählt wurden. Somit gab es 2018 keine Zahlen für das Vorjahr. Im Jahr 2016 kamen laut korrigierter Erhebung 2,05 Mio. Besucher aus Deutschland, 2015 waren es 2,29 Millionen.

Nachdem Donald Trump zum US-Präsident gewählt worden war, hatte die Tourismusbranche zunächst einen negativen Trump-Effekt befürchtet. Die Reiseveranstalter führten Rückgänge bei den Besucherzahlen aber eher auf einen für Urlauber ungünstig starken Dollarkurs zurück.

Wer für die Einreise in die USA ein Visum benötigt, muss in Zukunft auch E-Mail-Konten und Social-Media-Kontakte angeben. Entsprechende Medienberichte hatte das US-Außenministerium am vergangenen Sonntag (2. Juni) bestätigt. Die meisten US-Touristen aus Deutschland sind von der Regelung aber nicht betroffen, weil sie statt einem Visum das Programm Esta nutzen.
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