Townsville

Regenfluten in Australien kosten Menschenleben

Bei massiven Überschwemmungen im tropischen Nordosten Australiens sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.

Die Leichen der Männer im Alter von 21 und 23 Jahren wurden in der teils überfluteten Stadt Townsville im Wasser entdeckt, wie die Polizei mitteilt. Vermutet wird, dass sie bereits am Montag ertranken. Die Stadt war nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen über mehrere Tage hinweg zum Katastrophengebiet erklärt worden.

Mittlerweile entspannt sich die Lage in Townsville etwas. Die nationale Wetterbehörde sagte für die nächsten Tage jedoch wieder starken Regen voraus. Große Teile der Stadt stehen immer noch unter Wasser. Mehrere hundert Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Sie sind nun in Notunterkünften untergebracht. Townsville liegt an der australischen Ostküste, in der Nähe des weltgrößten Korallenriffs Great Barrier Reef. In der Stadt leben etwa 190.000 Menschen.

Nach Schätzungen der örtlichen Feuerwehr sind möglicherweise mehr als 1000 Häuser überschwemmt. Einen genauen Überblick habe man jedoch nicht, sagte Sprecherin Katarina Carroll. Am Dienstag besuchte Australiens Premierminister Scott Morrison die Stadt, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Anschließend sagte er, die Situation sei „herzzerreißend“.

Zwischenzeitlich hatten Bewohner auch davon berichtet, dass die Fluten Krokodile in die Stadt gespült hätten. In der Umgebung von Townsville sind tatsächlich Krokodile heimisch. Bis Dienstagabend (Ortszeit) wurden deswegen jedoch keine Zwischenfälle mit den Reptilien bekannt. (dpa)

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