Tigermücke

Dengue-Fieber tritt in Thailand gehäuft auf

Thailand – hier der Kata Beach in Phuket – ist bei Deutschen trotz Tropenkrankheiten eines der beliebtesten Fernreiseziele.
Tourism Authority of Thailand
Thailand – hier der Kata Beach in Phuket – ist bei Deutschen trotz Tropenkrankheiten eines der beliebtesten Fernreiseziele.

Im tropischen Thailand sind dieses Jahr bereits Tausende an Dengue-Fieber erkrankt. Gegen die durch Stechmücken übertragene Krankheit sollten sich Reisende gut schützen.

In Thailand wurden seit Anfang des Jahres 4180 Infektionen gemeldet, neun Menschen starben, berichtet das Centrum für Reisemedizin (CRM). Die Region um Bangkok und der Süden des Landes sind besonders betroffen, Hauptübertragungszeiten sind Juli und August.

Gegen die überwiegend tagaktive asiatische Tigermücke helfen Mückenschutzmittel und entsprechende Kleidung. Sinnvoll ist helle und möglichst geschlossene Kleidung, die zusätzlich mit einem Insektenschutz imprägiert werden sollte. Für freie Hautstellen eignen sich Mittel mit dem Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid) in mindestens 30-prozentiger Konzentration. Diese schützen drei Stunden lang vor den Mücken.

Wer während oder nach einer Südostasien-Reise dennoch an grippeähnlichen Symptomen leidet, sollte zum Arzt gehen. Zwei bis zehn Tage nach einer Dengue-Infektion kommt es zu hohem Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen sowie einem Druckschmerz hinter den Augen, oft auch zu flüchtiger Hautrötung. Fieber und Schmerzen klingen nach etwa einer Woche ab, die Abgeschlagenheit kann aber wochenlang anhalten. Die erste Dengue-Erkrankung verläuft meist gutartig, bei einer späteren zweiten oder dritten Infektion kann man allerdings sehr schwer erkranken. (dpa)

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