Sulawesi

Deutsche Touristen sind nicht von Tsunami betroffen

Die Tsunami-Region in Indonesien ist kein Ziel für deutsche Touristen, teilt das Fremdenverkehrsamt Visit Indonesia mit. Veranstalter Studiosus hat Gäste auf der Insel Sulawesi – gibt aber Entwarnung.

Die Tsunami-Katastrophe in Indonesien hat kaum Auswirkungen auf den Tourismus in dem Land. Die Insel Sulawesi, wo sich das Unglück rund um die Stadt Palu ereignete, besuchen insgesamt nur knapp ein Prozent der deutschen Indonesien-Urlauber. Darauf weist das Fremdenverkehrsamt Visit Indonesia hin. Der Großteil der Deutschen (70 Prozent) fliege nach Bali, gefolgt von der Hauptinsel Java (20 Prozent). Palu liegt in Zentral-Sulawesi an der Westküste von Indonesiens viertgrößter Insel. Der dortige Flughafen Mutiara Sis Al Jufri ist den Angaben zufolge derzeit geschlossen.

Der Studienreiseveranstalter Studiosus weist auf seiner Website darauf hin, dass die vom Veranstalter bereisten Gebiete auf Sulawesi – zwischen Rantepoa im Zentrum der Insel und der Inselhauptstadt Makasar im Süden – nicht von dem Erdbeben betroffen seien. Aktuell seien Studiosus-Gäste in Indonesien, auch auf der Insel Sulawesi, unterwegs. Allen gehe es gut. Weitere Reisen auf die Insel biete der Veranstalter erst wieder im Mai 2019 an.

Nach offiziellen Angaben kamen durch mehrere Erdbeben und einen Tsunami seit Freitagabend viele hundert Menschen in der betroffenen Region ums Leben. (dpa/HD)

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