Südtexas

Wassermassen sollen weiter steigen

Die Schäden durch den Hurrikan Harvey im Süden von Texas könnten bis zu 30.000 Menschen vorübergehend obdachlos machen.

Das sagte der Leiter der US-Bundesbehörde für Katastrophenschutz (Fema), Brock Long, nun in Washington.

Long verteidigte die umstrittene Entscheidung der kommunalen Behörden, die von den Fluten schwer getroffene Millionenmetropole Houston nicht zu evakuieren. „Houston ist riesig“, sagte Long. Es hätte mehrere Tage gedauert, die Stadt zu räumen.

Nach einem vergleichsweise trockenen Morgen sollte der Regen in Houston am Montagnachmittag wieder stärker werden. Die Experten gehen von weiter steigenden Wasserständen bis Ende der Woche aus. An mehreren Staudämmen wurde in der Nacht zum Montag zur Entlastung der Anlagen Wasser abgelassen, was die Überflutungen weiter verschärfte. (dpa)

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats