Südkorea

Taifun rast über Jeju

Sturmwarnungen für etliche Landesteile Südkoreas löste der Taifun „Chaba“ aus. Mit etwa 200 Kilometern pro Stunde traf er bereits auf die Ferieninsel Jeju.

Der starke Taifun „Chaba“ hat in Südkorea auf der Ferieninsel Jeju und in anderen südlichen Landesteilen zu Stromausfällen, Flugabsagen sowie starken Behinderungen des Schiffs- und Bahnverkehrs geführt. Die Küstenwache suchte nach einem Mann, der im Hafen von Jeju ins Meer gestürzt war, wie der Rundfunksender KBS berichtete. Etwa 52.000 Häuser auf der Insel waren nach Medienberichten ohne Strom, einige Straßen standen dort unter Wasser.

Der tropische Wirbelsturm, der am frühen Morgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde über Jeju hinweggefegt war, bewegte sich weiter in Richtung Norden. Er brachte starke Regenfälle mit sich. Neben Jeju wurde den Berichten zufolge auch für die südöstliche Küstenmetropole Busan und die Industriestadt Ulsan eine Sturmwarnung ausgegeben.

Der Taifun bedrohte auch Teile Japans mit heftigen Sturmböen. Er dürfte sich am Mittwoch von Süden kommend über dem Japan-Meer der Hauptinsel Honshu nähern, hatte die nationale Wetterbehörde am Dienstag mitgeteilt. (dpa)

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