Südamerika

Unruhen könnten Reisen durch Ecuador behindern

In Ecuador herrscht der Ausnahmezustand. Das hat auch Auswirkungen für Reisende in dem südamerikanischen Land.

Wer derzeit eine Ecuador-Reise plant oder schon gebucht hat, sollte die aktuellen Entwicklungen im Land aufmerksam verfolgen. Im Großraum Quito und anderen Landesteilen führen Demonstrationen momentan zu einem Stillstand des öffentlichen Verkehrs und weitreichenden Behinderungen, wie das Auswärtige Amt schreibt. Einzelne Städte insbesondere entlang der Hauptstraße Panamericana könnten zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten sein, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen.

Am 3. Oktober wurde ein landesweiter Ausnahmezustand für 30 Tage ausgerufen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes gilt seit 8. Oktober in bestimmten Gebieten eine nächtliche Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr – zum Beispiel in der bei Touristen beliebten historischen Altstadt von Quito, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählt.

Wer eine Pauschalreise durch Ecuador gebucht hat, sollte sich mit seinem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Am besten informieren sich Reisende auch über lokale und soziale Medien. Wer bereits im Land ist, sollte Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden und mehr Zeit für den Weg zum Flughafen einplanen.

Der Verkehr in Ecuador wird seit Tagen durch Straßenblockaden gelähmt. Zudem kam es zu Ausschreitungen. Auslöser der Proteste war eine Maßnahme der Regierung: Sie strich die Subventionen für Treibstoff, Sprit wurde dadurch erheblich teurer.
Kommentare

Ihre E-Mail wird weder veröffentlicht noch weitergegeben. Notwendige Felder haben einen *

Spielregeln

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats