Streikaufrufe

Spaniens Regierung will Oster-Verkehrschaos verhindern

Droht in Spanien an Ostern ein Flugchaos? Mehrere Gewerkschaften haben zu Streiks aufgerufen – auch die Flughäfen könnten betroffen sein. Die Regierung beschwichtigt.

Nach mehreren Streikaufrufen von Gewerkschaften zu Ostern will die spanische Regierung ein im gesamten Land drohendes Verkehrschaos abwenden. Man arbeite daran, dass die geplanten Ausstände des Flughafen-Bodenpersonals, der Piloten der Regionalfluggesellschaft Air Nostrum sowie der Lokführer der Bahngesellschaft Renfe noch abgesagt werden, sagte Verkehrsminister José Luis Ábalos in Madrid.

Die sozialistische Regierung wolle in allen Arbeitskonflikten vermitteln, so der Minister. Ábalos wies darauf hin, dass es seit der Amtsübernahme der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez im Juni 2018 vor allem im Verkehrssektor "sehr, sehr viele" Aufrufe zu Arbeitsniederlegungen gegeben habe. Nur die wenigsten davon seien aber tatsächlich durchgeführt worden.

Die größten Sorgen bereitet vor allem der Aufruf der Gewerkschaften USO und UGT an die rund 60.000 Mitarbeiter des Bodenpersonals, die Arbeit am Ostersonntag (21. April) sowie am 24. April an allen Flughäfen des Landes niederzulegen. Damit würde Schätzungen zufolge bis zu fünf Mio. Urlaubern aus ganz Europa zu Ostern ein Flugchaos drohen.

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