Sizilien

Erdstöße am Rande vom Ätna

Am südlichen Rand vom Ätna auf Sizilien hat mehrmals die Erde gebebt. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) registrierte rund 60 Beben, fünf davon hatten Stärken von 3 bis 3,5 auf der Richter-Skala.

Die Erdstöße seien in der Region zu spüren gewesen, Berichte über Verletzte oder Schäden gab es allerdings nicht.

„Wir sprechen hier von vulkan-tektonischen Beben“, erklärte Thomas Walter vom Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam. Eruptionen von Vulkanen hätten sich schon durch solche Beben angekündigt, allerdings lagen die nun registrierten mit 10 bis 15 Kilometern sehr tief in der Erde.

Die Aktivität am Ätna habe in den vergangenen Jahren aber eher zu- als abgenommen, so Walter. „Es ist Wachsamkeit geboten“, sagte er. „Mehr kann man aber zurzeit nicht sagen.“

Andere Indikatoren, die auf eine Eruption des Vulkans hindeuteten, hätten sich im Vergleich zu den vergangenen Monaten nicht bedeutend verändert, hieß es beim INGV.

Am Ätna kommt es immer wieder zu leichteren Eruptionen. 2009 erfolgte der bislang letzte größere Ausbruch laut INGV. (dpa)

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