Sintflutartige Regenfälle

Unwetter in Kenia fordert 30 Todesopfer

Nach den schweren Unwettern in Kenia ist die Zahl der Todesopfer auf 30 gestiegen.

Das teilten die Behörden des ostafrikanischen Landes am Sonntag mit.

Sintflutartige Regenfälle hatten am Freitag und Samstag im West Pokot County nahe der Grenze zu Uganda Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Einige Menschen wurden von Erdmassen begraben, andere kamen in den Fluten ums Leben. Mindestens elf Menschen würden noch vermisst, sagte der County-Kommissar Apollo Okello der Deutschen Presse-Agentur. Zahlreiche Straßen und Brücken wurden von den Unwettern beschädigt.

Die Regierung habe Militär- und Polizeihubschrauber in die Region geschickt, um den Betroffenen zu helfen, teilte das Innenministerium weiter mit. Auch das Rote Kreuz sandte Helfer.
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