Sint Maarten

Turbinenstrahl tötet Touristin

Direkt am Maho Beach können Menschen die Landungen großer Jets „hautnah“ beobachten.
Timo Breidenstein/Commons.Wikimedia, GFDL 1.2
Direkt am Maho Beach können Menschen die Landungen großer Jets „hautnah“ beobachten.

Auf der Karibik-Insel Sint Maarten ist eine Touristin vom Turbinenwind eines Flugzeugs weggeblasen und tödlich verletzt worden.

Die 57-jährige Neuseeländerin habe sich am Mittwoch am Zaun vom Princess Juliana International Airport festgehalten, als sie wie viele andere Touristen den Start einer Boeing B-737-800 am Maho Beach beobachten wollte, teilte die Polizei mit. Der starke Luftstrahl aus den Triebwerken habe die Frau fortgeblasen. Sie prallte mit dem Kopf gegen einen Betonblock und verletzte sich schwer. Im Krankenhaus erlag sie ihren Verletzungen.

Der Flughafen auf der zwischen den Niederlanden und Frankreich aufgeteilten Insel liegt gleich neben dem Maho Beach. Waghalsige Touristen, sogenannte „Planespotter“, können von dort die startenden und landenden Maschinen beobachten. Die Flugzeuge müssen aufgrund der Lage der Landebahn weniger als 30 Meter über den Köpfen der Touristen fliegen, um zu landen. Obwohl es schon mehrere Vorfälle mit Verletzten in der Vergangenheit gab, ist dies laut Medienberichten wahrscheinlich der erste Todesfall. (dpa)


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