Sachsen-Anhalt

Richter sieht gestürzten Wanderer im Recht

Die Klage eines Wanderers nach einem Sturz auf einem verschneiten Weg im Harz gegen das Land Sachsen-Anhalt ist gerechtfertigt. Der Einzelrichter Christian Löffler fällte in dem vor dem Magdeburger Landgericht geführten Zivilverfahren ein Grundurteil.

Der Richter legte allerdings die Höhe des Schmerzensgeldes für den 79-Jährigen nicht fest. Der hatte mindestens 7000 Euro gefordert.

Der Mann war am 1. März 2017 auf einem abschüssigen und mit Schnee bedeckten Weg bei Schierke auf zwei Gummimatten ausgerutscht und hatte sich den Arm gebrochen. Es hätten entsprechende Hinweisschilder gefehlt, urteilte der Einzelrichter.

Löffler entschied, dass dem Braunschweiger dem Grunde nach ein Anspruch zusteht. Das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg werde das Urteil prüfen. Sollten sich beide Seiten nicht außergerichtlich einigen, will Löffler nach Bestätigung durch das OLG die genaue Höhe des Schmerzensgeldes für den Kläger festlegen. (dpa)

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