Reisekosten

105 von 139 Ländern sind teurer geworden

Um 8,8 Prozent günstiger als im Vorjahr: Argentinien (hier Patagonien).
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Um 8,8 Prozent günstiger als im Vorjahr: Argentinien (hier Patagonien).

Lediglich in 34 Ländern sind die Preise laut einer Analyse des Finanzdienstleisters Transferwise gesunken. Am stärksten stiegen die Kosten in Ägypten, Mexiko und Kuba.

Wer in ein Land der Eurozone reist, merkt selbst sehr schnell, ob er dort mehr bezahlt als zu Hause. Anders ist es, wenn es in Staaten mit Fremdwährungen geht und das Geld gewechselt werden muss. Über den Betrag, den der Reisende am Ende ausbezahlt bekommt, bestimmen Bank und Wechselkurs – wobei sich Letzterer ständig ändert.

Wie sich im Jahresvergleich die Kosten bei Reisen in 139 Länder verhalten, hat Transferwise analysiert. Ergebnis: Für Deutsche ist es in den weitaus meisten Staaten nun teurer geworden. Grund sind neben dem schwächeren Euro oder der stärkeren Währung des Gastlandes auch Inflation und weitere spezifische Preissteigerungen.

In 105 der 139 Länder müssen deutsche Reisende in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen. Nur in 34 Staaten wird es billiger.

Die höchsten Preissteigerungen müssen Gäste in Ägypten (plus 26,8 Prozent) und Mexiko (plus 11,4 Prozent) hinnehmen. Teurer sind auch Kuba (plus 10,4 Prozent), die Philippinen (plus 8,8 Prozent), Thailand (plus 7,5 Prozent), Japan (plus 6,5 Prozent), Brasilien (plus 6,5 Prozent), die USA (plus 6,0 Prozent), Russland (plus 4,2 Prozent), Bulgarien (plus 3,5 Prozent), Ungarn (plus 2,9 Prozent) und Polen (plus 2,6 Prozent).

Weniger als im Vorjahr geben Reisende hingegen aus für: Argentinien (minus 8,8 Prozent), Island (minus 8,4 Prozent), Kolumbien (minus 8,7 Prozent), Australien (minus 3,4 Prozent) und die Türkei (minus 2,1 Prozent). Doch Achtung: Trotz der Veränderungen kann das absolute Preisniveau in den genannten Ländern natürlich weiterhin deutlich höher oder deutlich niedriger als in Deutschland sein.



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