fvw Destination Germany Day

Klimadebatte für den Deutschland-Tourismus nutzen

Michael Braun, Chef vom Tourismusverband Ostbayern, will Reichweite.
Ostbayern Tourismusmarketing
Michael Braun, Chef vom Tourismusverband Ostbayern, will Reichweite.

Für Gäste, die nicht mehr fliegen wollen, wird Urlaub in Deutschland zwangsläufig attraktiver. Deutsche Destinationen bemühen sich schon lange um nachhaltige Angebote. Wie sie die aktuelle Klimadebatte für die Vermarktung nutzen können, diskutieren Experten auf dem fvw Destination Germany Day am 14. Januar 2020 in Stuttgart.

Die deutschen Mittelgebirge sehen sich als "Speerspitze einer nachhaltigen Entwicklung des Tourismus in Deutschland", sagt Michael Braun, Bundesvorsitzender der Deutschen Mittelgebirge und hauptberuflich geschäftsführender Vorstand Tourismusverband Ostbayern. Im Mai diesen Jahres haben 25 Vertreter der wichtigsten Mittelgebirge beschlossen, die Nachhaltigkeitskampagnen der Deutschen Zentrale für Tourismus und des Deutschen Tourismusverbandes zu unterstützen und sich mit Praxisbeispielen buchbarer Angebote einzubringen. Denn: Die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit des Handelns sei in den meist bäuerlichen und forstwirtschaftlich geprägten Regionen seit mindestens drei Jahrhunderten geübt. Touristiker wollen dies künftig wieder in den Fokus rücken.

Auf dem fvw Destination Germany Day, den die fvw am 14. Januar 2020 in Kooperation mit der Messe Stuttgart erneut im Rahmen der CMT veranstaltet, berichtet Braun, welche neuen Vermarktungschancen sich damit für zum Teil unterschätzte Regionen ergeben.

Auch Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland, weiß davon zu berichten, wie wichtig es ist, jetzt mit Nachhaltigkeit zu werben. Als einzige deutsche Landesmarketing-Organisation hat sie das gesamte Bundesland als nachhaltiges Reiseziel mit dem Tourcert Siegel zertifizieren lassen. Seit 2018 schon ist das Saarland mit seinen drei nationalen Naturlandschaften, dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald, dem Naturpark Saar-Hunsrück und der Unesco-Biossphärenregion Bliesgau mit dem Zertifikat ausgestattet. Die Tourismuschefin aus dem Saarland gibt Einblicke, wie ein solcher Prozess gelingen kann und was es am Ende bringt.

Angefragt zum fvw Destination Germany Day ist auch der Grünen-Bundestagsabgeordnete Markus Tressel, Mitglied im Tourismusausschuss in Berlin.

Weitere Themen: Moderne Arbeitsmodelle in der digitalisierten Welt, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Partnern und neue Vermarktungschancen für Städte und Regionen mittels Inszenierung von Events. Strategie, Best Practice, Diskussion: Die eintägige Veranstaltung richtet sich an Entscheider im Deutschland-Tourismus und bietet viel Raum für Networking. Ein Frühbucher-Ticket zum Preis von 259 Euro kann bis zum 29. November 2019 erworben werden.

Anmeldungen und Programm finden sich unter: www.fvwde/destinationgermanyday
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