Preisvergabe

Destination Brand Award geht an Berlin

Auf dem Destination Germany Day geben Ralf Trimborn (Geschäftsführer Inspektour) und Sabine Pracht (Chefredakteurin fvw) bekannt, wer den diesjährigen Destination Brand Award erhält.
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Auf dem Destination Germany Day geben Ralf Trimborn (Geschäftsführer Inspektour) und Sabine Pracht (Chefredakteurin fvw) bekannt, wer den diesjährigen Destination Brand Award erhält.

Die Hauptstadt ist einer repräsentativen Umfrage zufolge besonders gut digital erlebbar. Auf dem Destination Germany Day von fvw und CMT in Stuttgart wurde Berlin deshalb mit dem Destination Brand Award des Marktforschungsunternehmens Inspektour ausgezeichnet.

Befragt wurden im November 4000 Deutsche zu der Frage, welche Urlaubsziele sie für besonders gut digital erlebbar halten. Das Ergebnis: Die meisten Stimmen (22 Prozent) erhielt Berlin. Die Teilnehmer stimmten offen, also ohne Antwortvorgaben, ab.

Die Hauptstadt belegt somit den ersten Platz und erhält den Destination Brand Award zu Thema digitale Erlebbarkeit von Reisezielen. Den zweiten Platz besetzt Hamburg – die Hansestadt erhielt 15 Prozent der Stimmen. Die Ostsee folgt mit 13 Prozent auf Platz 3.

Das Thema hat deshalb eine hohe Relevanz, weil die digitalen Erlebbarkeit eines Ortes oder einer Region die Wahl des Urlaubsziels stark beeinflussen kann. So gaben 20 Prozent der 17.000 Befragten in der Studie Destination Brand 17 an, dass sie bei der Reiseentscheidung eine "sehr hohe bis hohe Relevanz" habe.

Verliehen wird der Destination Brand Award jährlich zu unterschiedlichen Themen. Im vergangenen Jahr wurden 3000 Niederländer befragt, welche Ziele in Deutschland ihnen spontan für eine Urlaubsreise einfallen. Auch damals lag Berlin in der Kategorie "alle Ziele" ganz vorne. In der Kategorie "Kleinstadt" war es hingegen Winterberg. Bei der Kategorie "Region" war der Schwarzwald bestplatziert. 
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