Ostsee-Sturmflut

Dänische Fähren mussten aussetzen

Von Sturmflut und ungewöhnlich hohen Pegelständen in etlichen Häfen war Dänemark besonders betroffen. Die Fähren von Bornholm, Langeland und Aerö blieben in den Häfen

Die schwere Sturmflut an der Ostseeküste hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag auch Teile Dänemarks getroffen. An mehreren Orten sprach die Wetterbehörde DMI angesichts des hohen Wasserstands von einem „Jahrhundertereignis“. Mancherorts war der Pegel zwischenzeitlich knapp 1,80 Meter höher als üblich. Fähren, etwa von Bornholm, Langeland und Aerö, blieben in den Häfen.

In der Nacht gingen die Pegelstände vielerorts wieder zurück. Weil die Dänen sich gut auf das Hochwasser vorbereitet hatten, hielten sich die Einsätze in Grenzen. Verletzte gab es nicht. „Wir machen uns wegen der großen Wassermassen auf den Wegen Sorgen, weil es jetzt Frostwetter gegeben hat“, sagte ein Sprecher der Polizei der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Auf der Insel Fünen waren am Donnerstagvormittag noch 180 Haushalte ohne Strom. (dpa)

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats