Ostägäis

Erdbeben erschüttern Lesbos und Troja

Auf Lesbos und in der nahen türkischen Küstenregion hat sich eine Erdbebenserie ereignet. Schäden wurden nicht gemeldet. Ob weitere Beben folgen, konnten Seismologen nicht sagen.

Eine Erdbebenserie hat am Montag die Menschen auf der Insel Lesbos in der Ostägäis und der nahen türkischen Küstenregion von Troja in Angst versetzt. Das erste Beben hatte nach vorläufigen Messungen des Mittelmeer-Erdbebenzentrums eine Stärke von 5,2 und ereignete sich kurz vor 6 Uhr Ortszeit. Es folgten acht weitere Beben, deren Stärke zwischen 3 und 3,9 lag. Um 13 Uhr und um 13.45 Uhr ereigneten sich zwei neue starke Erdstöße der Stärke 5,2 und 4,6, die erneut die Menschen in Angst versetzen. Schäden wurden den griechischen Behörden nicht gemeldet, wie das griechische Staatsradio (ERT) berichtete.

Das Zentrum der Erdbebenserie lag rund 60 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Mytilini in einer Tiefe von zwei bis zwölf Kilometern. Die Region war bereits Mitte Januar von zwei Beben der Stärke 4,3 und 4,7 erschüttert worden. Seismologen sagten im griechischen Rundfunk, sie beobachten das Phänomen. Sie konnten aber nicht sagen, wie es sich in den kommenden Stunden entwickeln könnte. (dpa)

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats